Exklusivspiele auf der PS5: Noch cool oder schon aus der Zeit gefallen?
Okay, lass uns realistisch sein: In letzter Zeit ballert fast jeder Publisher seine Games auf jede Plattform, die nicht bei drei auf dem Baum ist. Klar, Crossplay und PC-Ports sind der Hype, aber sind dadurch Exklusivspiele wie auf der PS5 eigentlich noch wichtig? Ein ehemaliger PlayStation-Boss – Shawn Layden – hat dazu im "Pause for Thought"-Podcast seinen Take abgeliefert, und der ist überraschend spannend.
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Ohne Exklusives keine Identität?
Layden sagt ziemlich deutlich: "Nicht jedes Spiel sollte ein Exklusivtitel sein." Aber solange es überhaupt noch verschiedene Plattformen gibt, bringt so ein fettes Exklusiv-Game richtig Boost für Marke und Community. Mal ehrlich, wäre die Switch ohne Mario das gleiche? Oder würdest du einen PlayStation-Controller kaufen, wenn Nathan Drake von Uncharted auch auf der Xbox rumklettern würde?
- Iconic Characters wie Mario oder Nathan Drake sorgen für Hardware-Käufe.
- Exklusives geben einer Konsole ihr eigenes Flair und ihre Community.
- Die Hardware ist oft maßgeschneidert für spezielle Games: Siehe DualSense-Controller auf der PS5 und Astro Bot.

Konsole = PC? Und was hat das mit Exklusivität zu tun?
Mal ehrlich, die PS5 ist mittlerweile technisch ziemlich nah am PC. Spätestens wenn Games nach ein paar Monaten auf Steam auftauchen, verschwimmt die Grenze. Layden checkt das – und trotzdem sieht er einen "Sweet Spot" für Exklusives. Gerade, weil bestimmte Hardware ganz eigene Features liefert:
- "Astro Bot" nutzt die Vibes und Trigger vom DualSense so, wie’s nur auf der PS5 geht.
- Nintendo setzt auf Joy-Con-Mausmodus für die Switch 2 – das geht auch nur dort.
- Wenn ein Game überall läuft, gehen die Hardware-Specials oft komplett flöten.
Heißt: Exklusivspiele pushen die Entwickler, mal richtig was Geiles für die Hardware rauszuholen. Und genau das macht eine Konsole besonders.
Multiplayer und Live-Service-Games? Portiert ruhig alles!
Layden gönnt’s den Multiplayer- und Live-Service-Games, auf allen Plattformen aufzuschlagen. Da macht’s halt Sinn, weil die Community riesig sein muss. Paradebeispiel: Sony hat "Helldivers 2" auch für Xbox rausgehauen. Bei Singleplayer-Games sieht’s aber wieder anders aus. Manche Blockbuster bleiben exklusiv – z. B. "Ghost of Yotei" auf der PS5, zumindest für eine gewisse Zeit.
Wird die Zukunft Borderless?
Layden bleibt trotzdem realistisch: Vielleicht gibt es irgendwann nur noch eine Kiste im Wohnzimmer, die alles abspielen kann – Konsolen- und PC-Games auf einem Gerät. Microsoft schiebt schon ordentlich in die Richtung und will Windows-PCs als neue Xbox pushen. Valve träumt mit der Steam Machine ebenfalls vom großen Crossover. Aber: Der PC bleibt für viele zu aufwendig, und die klassische Konsole punktet einfach mit "Anmachen, zocken, fertig".
- PC-Games-Bibliothek ist riesig, aber das Setup ist nicht für jeden.
Zwischenfazit: Exklusives werden noch gebraucht
Eigentlich hat Layden damit voll ins Schwarze getroffen: Solange sich Konsolen und PCs im Mindset und in der Bedienung unterscheiden, wird es Exklusivspiele geben. Sie sind das "Flaggschiff" – ein echtes Verkaufsargument, und zwar nicht nur für Hardcore-Nostalgiker, sondern für jeden, der einen echten Grund für die Plattform sucht, auf der er zockt.
Kleines Wrap-up:
- Exklusives wie "Astro Bot" oder "Uncharted" sind ein fetter Grund, sich für eine Konsole zu entscheiden.
- Live-Service/MP-Games? Go wild, je mehr Plattformen, desto besser.
- Die nächste Hardware-Generation könnte alles vermischen – aber bis dahin leben Hardware-Besonderheiten und Exklusives weiter.
Also, behalte deinen Lieblings-Exklusivtitel gut im Auge, solange es sie noch gibt – sie machen mehr aus deiner Konsole als einfach nur nen Kasten fürs Spiel.