Wenn ein PS5-Preis einfach keinen Sinn macht
Okay, die neue PlayStation 5 ist mal wieder das Gesprächsthema schlechthin, aber diesmal nicht, weil sie so krass ist – sondern weil die Preise plötzlich für Chaos sorgen. Irgendwie fragt sich gerade das halbe Netz: Warum muss man in manchen Ländern gefühlt das Doppelte für die gleiche Konsole zahlen? Sony, what’s going on?
Regionale Preisunterschiede: Nichts Neues – aber WTF gerade?
Klar, dass Elektronik in jedem Land anders viel kostet, ist jetzt keine Revolution. Zoll, Steuer, Einfuhr – bla, kennen wir. Aber die PS5 bringt’s gerade auf ein neues Level. Normalerweise könnte man meinen: Wird das Teil vor Ort gebaut, spart man, logisch. Aber die Wahrheit ist manchmal sehr viel komplizierter.

PS5-Bundle: Japan vs. Polen vs. UK – Preisclash deluxe
Also, Twitter-User @Modyfikator89 hat das Ganze mal auseinandergepflückt: In Japan zahlst du für ein Digital-PS5-Modell plus Disc-Drive-Add-on und Standfuß umgerechnet etwa £260. Nimm die gleiche Packung, aber kauf sie in Polen – da bist du bei stolzen £555. Und ja, das ist wirklich das gleiche Bundle! In UK zahlst du immerhin „nur“ £525 dafür, also etwas weniger als in Polen, aber immer noch fast doppelt so viel wie in Japan. Absurd, oder?
Hintergrund zum Japan-Deal: Warum ist es dort "so günstig"?
Es gibt einen Haken: Die Billo-PS5 aus Japan ist ein exklusives Digital-Modell, das komplett auf die Landessprache ausgelegt ist. Das Teil wurde vor ein paar Monaten angekündigt, erinnert stark an die japan-only Nintendo Switch 2.
Die wichtigsten Einschränkungen?
- Region-Lock. Discs aus anderen Ländern laufen nicht
- Nur mit japanischem PSN-Account nutzbar
- Japanische Sprache, keine anderen
Du kaufst also einen Deal, der nur drüben Sinn ergibt. Trotzdem: Warum nicht ähnliche Konzepte auch bei uns einführen, wenn’s deutlich günstiger wäre?

Wechselkurs-Drama: Der Yen macht Faxen
Noch so’n Punkt: Der japanische Yen ist aktuell so schwach wie seit 2008 nicht mehr! Das macht alles, was in Yen ausgezeichnet ist, im Vergleich für Ausländer extrem günstig. In Japan selbst ist’s aber nicht unbedingt wirklich günstig, sondern einfach „normal angepasst“.
Sony und Nintendo sind halt ur-japanische Firmen. Könnten sie es sich leisten, dass selbst die eigenen Landsleute das Gerät nicht kaufen können? Unwahrscheinlich. Das wäre super schlechtes PR-Karma in Japan.
Hardware-Preise vs. Games: Das Business-Modell dahinter
Oft machen die Hersteller beim Hardware-Verkauf minus – und holen’s sich mit den Games (Software) wieder rein. Vielleicht will Sony das diesmal einfach noch heftiger durchziehen: Hauptsache die Leute holen sich die Kiste, und nachher kommt das Geld über Spiele, Add-ons, Store, you name it. Ob das ein Dauer-Plan für andere Länder werden könnte? Immerhin explodieren die Preise für Bauteile wie RAM seit Monaten schon wieder.
Fazit: Die globale PS5-Preisfrage bleibt wild
Die Preispolitik der PS5 ist 2026 echt ein Meme für sich geworden. Unterschiedliche Modelle, Wechselkurse, Einschränkungen und irgendwo immer die Hoffnung, dass es mal einen echten Schnapper für alle gibt. So lange gilt: Immer schön Preise vergleichen – und nicht alles glauben, was die PR-Hotlines erzählen.