PS5 zocken ohne Konsole? Wild, aber wahr!
Du sitzt irgendwo, hast nur deinen PC, Linux oder ein Steam Deck am Start – und plötzlich juckt dich das Verlangen nach einem PS5-Game, das du natürlich ganz oldschool legal gekauft hast. Jetzt kommt der neue Player ins Game: PSStream. Die Steam-App ist gerade am Hypen, weil sie praktisch das kann, was Sonys PlayStation Portal beherrscht – nur eben auf deinen Devices und sogar ganz ohne PS5-Konsole zuhause am Netz.
Was macht PSStream anders als Sony?
Hier ein schneller Recap, was eigentlich abgeht:- Sony bietet mit "PS Remote Play" und "PlayStation Plus Premium" schon zwei Streaming-Wege – aber immer mit Einschränkungen.
- Remote Play braucht deine eigene PS4 oder PS5, die im WLAN rumdümpelt und dann das Game auf ein anderes Gerät schickt. Ziemlich classic, aber halt auch limitiert.
- Das Cloud-Feature von PS Plus Premium streamt ausgewählte Games – aber nicht alles, was du gekauft hast. Und Hardware-Liebe bleibt weiterhin Pflicht.
Features & Technik – Was du beim Streamen erwarten kannst
Kurz zu den Specs und Goodies, die PSStream laut aktuellen User-Reports und der Produktbeschreibung bietet:- Bis zu 1080p und 60 FPS – also ordentliches Streaming für unterwegs.
- HDR-Support, wenn dein Gerät Bock drauf hat.
- Läuft auf Windows-PCs, Linux, Steam Deck (und wahrscheinlich auch auf sonstigem Kram mit Steam-Client).
- Zwei Modes: "Remote Play" für klassisches PS-Zocken übers Netz und "Cloud Play" für echtes Cloud-Streaming, wie du es sonst nur von Sonys PS Portal kennst.

Wie läuft das im Alltag?
Die ersten Reviews gehen ab wie Schmidts Katze. Leute feiern, dass sie endlich beliebige PS5- und PS4-Games aus ihrem Besitz am Steam Deck zocken können – mobil, schnell, ohne rumfummligen Setup wie zuvor mit Drittanbieter-Solutions. Und ja, die Latenz ist für die meisten Games solide, die Qualität hängt natürlich wie immer von deiner Leitung ab.Risiken & Vibes: Sony schaut ganz genau hin
Nice wäre es ja, würde Sony das einfach chillig tolerieren, aber: PSStream nutzt die offiziellen PSN-APIs, um dich einzuloggen – das riecht nach Stress. Sony hat in der Vergangenheit andere inoffizielle Tools eher zähneknirschend akzeptiert, solange keine Sicherheitslücken gerissen wurden. Aber diesmal geht's ans Eingemachte, weil echtes Cloud-Streaming für ALLE gekauften Spiele ein Riesenfeature ist, das Sony bisher exklusiv halten wollte. Es steht also im Raum, dass Sony irgendwann die Notbremse zieht.Ein weiteres Ding: Deine PSN-Login-Daten werden genutzt. Das ist natürlich basic, um auf deine Spiele zuzugreifen, aber tür auf für potentielle Sicherheitsprobleme oder Account-Strikes, wenn Sony durchgreift. Und wenn du schon mal Pech mit gehackten Accounts hattest, weißt du eh: Safety first!
Im Vergleich zu Chiaki & Co.
Manche werden jetzt an "Chiaki" denken, das als Open-Source-Tool Remote Play auf zig Nicht-Sony-Devices möglich macht. Aber: Chiaki läuft nur, wenn irgendwo deine Konsole aktiv ist und stellt "nur" Remote Play bereit – echtes Streaming aus der Cloud für deine eigene Library geht da nicht. PSStream legt also nochmal eine Schippe drauf, was Flexibilität und Komfort angeht.Fazit: Endlich PS5 überall – aber wie lange?
Mit PSStream kannst du endlich mal angeben, dass du deine PS5-Titel unterwegs oder im Bett aufm Steam Deck zocken kannst – und das ohne Hardwareeinschränkung. Noch ist die Luft rein und die App offiziell über Steam für 4,99 Dollar erhältlich. Wie lange das bleibt, ist aber ein großes Fragezeichen. Solange es läuft, ist es ein absolutes Must-Have für Gaming-Nomaden, Digitalbesitzer und alle, die die Komfortzone beim PlayStation-Ökosystem sprengen wollen.- Flexibel wie nie: Spiele, wann und wo du willst!
- High Quality Streaming und sogar HDR für die Optik-Fans
- Risiko? Klar – offizielle Unterstützung ist (noch) Utopie!
Good to know: Die App gibt’s offiziell im Steam-Store. Wer's probieren will, sollte schnell zuschlagen – man weiß nie, wann Sony die Party crasht.