Sony flippt komplett im Akquisitions-Game
Du dachtest, Sony kann nix falsch machen, wenn's um Games geht? Spoiler: Doch, und zwar auf Ansage. Seit 2019 war der Rausch, Studios zu kaufen, real! Insomniac? Housemarque? Bluepoint? Bungie? Sony hat die alle eingesackt – und am Ende bleibt ’ne peinliche Ruine übrig. Schau dir an, wie aus einer Goldgrube ein Krater wurde.
Von Insomniac bis Bluepoint: Ein Drama in Akten
Stell dir vor: 2019 sichert sich Sony Insomniac, bringt damit Spidey-Power ins Haus und haut einen raus. Aber dann geht der Unternehmergeist richtig ab. Die nächsten Jahre sind ein einziges "Gotta catch 'em all" auf Crack – nur ohne Happy End. Spulen wir durch die Highlights (okay, eher Lowlights):- Insomniac Games: 2019 gekauft, 2024 von massiven Entlassungen erwischt. Wolverine kommt zwar, aber so richtig glänzt da nix.
- Housemarque: Zugekauft 2021, liefert zumindest "Saros" dieses Jahr. Noch am "Leben".
- Nixxes Software: Hilft als Support-Studio überall mit, immerhin mal kein Abschuss.
- Firesprite: 2021 übernommen, 2024 gefeuert – das Team hatte zuletzt was für PSVR2 zu tun, ist jetzt aber im Niemandsland.
- Fabrik Games: Teil von Firesprite, aber seit 2017 tot. True Story.
- Bluepoint Games: 2021 eingekauft, 2026 offiziell beerdigt. Letztes großes Ding? "Demon’s Souls"
- Valkyrie Entertainment: Seit 2015 nix Eigenes mehr, aber durfte "Concord" supporten – vielleicht lieber gelassen.
- Haven Studios: Gegründet 2021, gekauft 2022, aber immer noch ohne eigenes Spiel. Der Shooter "Fairgames" ist delayed und delayed.
- Bungie: 2022 gekauft, auch Entlassungen 2024. Marathon kommt vielleicht, zieht aber keine Bäume raus.
- Neon Koi: 2022 dazugekommen, aber nie ein Spiel geliefert, 2024 geschlossen.
- Firewalk Studios: 2023 am Start, "Concord" nach zwei Wochen absolut tot, Studio schon 2024 wieder raus.
Erfolg? Eher so: Please try again.
Ja, Housemarque lebt noch – und Insomniac ist quasi Marvel’s letzter Rettungsanker. Aber der Rest? Hauptsächlich ein Haufen Studios, die erst shoppen gehen mussten und dann nie wieder ein eigenes Spiel liefern durften. Viele der gekauften Teams bekamen Vorgaben: Macht jetzt bitte Live-Service-Games, das läuft doch eh überall. Well, ratet mal, wie das ausging. Richtig! Komplett eskaliert und am Ende standen haufenweise Entlassungen, Games ohne Release und komplett beerdigte Studios rum.Live-Service als Todesurteil
Sony hatte den Turn, dass sie die Kohle nur noch in Live-Service-Games pumpen wollten – warum wohl? Fortnite-Effekt. Aber: Originalität? Fehlt. Erfolg? Fehlanzeige. Die Studios wurden auf ewig verschoben, Sachen gecancelt oder in der Luft zerfetzt. Beispiele gibt’s genug:- Bluepoint sollte einen God of War-Multiplayer machen – gestrichen.
- Haven Studios rennt seit Jahren "Fairgames" hinterher – bisher nur Delay City.
- Firewalk: "Concord" gelauncht, nach zwei Wochen beerdigt, Studio gleich mit.
Was bleibt übrig? Absurd wenig.
Viele von Sonys Akquisitionen stehen jetzt mit leeren Händen da. Wenn sie nicht direkt den Marvel-Bonus haben oder „Saros“ im Köcher, zittern sie regelrecht um ihren Job. Früher war Sony das Studio-Paradies – jetzt ist’s nur noch "Don’t get fired".Die große Bilanz: PS5-Ära? Eher PS5-Error
Die Generation, die neue Gamerlebnisse versprochen hat, liefert eher Firmenpolit-Content. Überall:- Layoffs
- Cuts
- Closures
- Downsizing ohne Ende
Krass, oder? Es fühlt sich so an, als denke nur noch ein Rechenzentrum, wo mal Herzblut war. Neue Franchises? Fast Fehlanzeige. Oldschool-Sony, das neue Brands erschuf? RIP. Das Resultat ist ein PS5-Portfolio, das mehr Löcher als Inhalt hat und von Glück reden kann, Solo-Perlen wie "Saros" oder Marvel-Games am Leben zu haben.