Reviews und Previews

Testberichte und Vorschau zu aktuellen PS4 Games.
 
Seit Jahren ist FIFA der unangefochtene König der Fußballsimulationen. Dieses Jahr ging der Kampf um die Krone der Fußballsimulationen zwischen EA Sports' FIFA 16 und Konami's PES 2016 in die nächste Runde. Ob FIFA es auch dieses Mal schafft ? Wir haben es für euch getestet! Wie jedes Jahr, wirbt FIFA wieder mit neuen Mitteln. Dieses Jahr war es die erstmalige Spielbarkeit von Frauenfußballmannschaften. Ob das gut oder schlecht ist, werdet ihr hier erfahren. Gameplay FIFA 16 unterscheidet sich kaum von seinem Vorgänger, FIFA 15. Das defensive Spielen wurde leicht variiert, sodass der Spieler nun mehr auf seine eigene Abwehr achten muss als zuvor. Neu in FIFA ist der sogenannte "Trainer", welcher euch um den Spieler herum eine kleine Leiste mit Aktionen und Tasten versorgt. Ein nettes Gimmick für Spieler, die neu in der Fußballsimulation sind. Aber wie schon oben geschrieben: Veränderung gibt es so gut wie keine. Aber es funktioniert. Präsentation Nachdem es 2 Jahre dauerte, hat es FIFA 16 erstmals geschafft, die "Virtuelle Bundesliga" auf die PS4 zu bringen. Doch nicht nur das: Wir bekommen das komplette Bundesliga Paket! Mit dem Sky-Kommentator Wolff-Christoph Fuss (der zuvor bei PES als Kommentator zuständig war) und Frank "Buschi" Buschmann kriegen wir ein (endlich) gutes Kommentatoren-Duo geboten. Desweiteren ist die Bundesliga Hymne Bestandteil des Soundtracks und die Ergebnisanzeige ist exakt die, welche ihr auch bei Bundesligaspielen zu Gesicht bekommt (Solange ihr mit Mannschaften aus der 1. und 2. Bundesliga spielt). Weiterer und wichtiger Punkt der Präsentation des Spiels ist die Tatsache, das erstmals Frauenfußballmannschaften spielbar sind. U.a. sind die Weltmeister der Frauen, die USA, Deutschland, Brasilien, Kanada uvm. wählbar. Ob das jetzt unbedingt nötig war oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fazit Frauenfußball, neuer und erfahrener Kommentator, Bundesliga Lizenzen... mag ja wunderbar sein, aber kommt es nicht auf das Spiel an ? Genau das ist etwas, was FIFA 16 fehlt. Abgesehen vom neuen Defensivverhalten im Spiel, gibt es nichts, was sich vom letzten Teil unterscheidet. FIFA 16 ist meiner Meinung nach ein kleiner Schritt nach vorne vom vorherigen Teil. Jedoch ist dieser Schritt wirklich... klein. Aber das Spiel erfüllt seinen Zweck nach wie vor: Es bringt Freunde dazu, erbitterte Feinde zu werden und vertreibt die Zeit recht schnell. Spielerisch hat dieses Jahr PES 2016 die Nase vorn. Das muss man sich als jahrelanger Fan beider Spiele eingestehen. Das Review zu Konami's Fußballtitel folgt.
 
Seit Ende Oktober ist mit Assassins Creed Syndicate der insgesamt 8. Teil der Assassins Creed Serie auf dem Markt. Dieses Mal verschlägt es den Spieler nach London in das Jahr 1868, wo wir mit den Frye-Zwillingen die Stadt aus dem Griff der Templer befreien sollen. Wie sich das Spiel darin meiner Meinung nach schlägt, erfahrt ihr im folgenden Review mit diesen Punkten (nach ca. 20 Stunden Spielzeit): - Story und Missionsdesign - London und Nebenmissionen - Grafik und Präsentation - Die Protagonisten - Neuerungen - Sonstiges - Fazit - Wertung DIE STORY: Wie in vorherigen Teilen geht es auch in Assassins Creed Syndicate auf in den Kampf gegen die Templer, hauptsächlich gegen deren Anführer, Crawford Starrick. Im Gegensatz zum Vorgänger Assassins Creed Unity verfolgen die beiden Protagonisten Jacob und Evie dieses Mal kein persönliches Ziel, sondern wollen die Stadt und die unterdrückten Arbeiter aus dem brutalem Griff der Templer befreien, die die Stadt regieren und zahlreiche Fabriken besitzen. Das Besondere daran ist, dass wirklich jede Aktivität dazu beiträgt, diesem Ziel ein Stück näher zu kommen. Während die ersten Missionen noch nacheinander starten überlässt das Spiel nach bereits ca. 1 Stunde dem Spieler, die Entscheidung, wo er als erstes und vor allem mit welchem der Zwillinge er anfangen will. Dadurch enthalten die Erinnerungssequenzen jetzt mehr Missionen, es gibt aber auch nur noch 9 davon. Im Verlauf der Story lernt man früh einige der bedeutendsten Persönlichkeiten Londons kennen wie Charles Darwin oder Alexander Graham Bell, der uns kurzerhand den neuen Greifhaken schenkt (mehr dazu später). Wie schon oben erwähnt verfolgen die beiden Protagonisten zuerst verschiedene Ziele: Jacob will hauptsächlich seine Gang, die Rooks aufbauen und muss dafür erst einmal Gebiete erobern und neue Mitglieder gewinnen. Währenddessen verfolgt Evie die Spur eines Edensplitters, was sich bereits nach kurzer Zeit zu einem Wettlauf gegen die Templerin Lucy Thorne entwickelt. Im Gegensatz zu den Vorgängern AC Black Flag und AC Unity sind die Missionen um einiges abwechslungsreicher geworden. Nachdem wir uns durch einen Zug voller Templer nach London gekämpft haben, müssen wir anschließend einen wichtigen Templer entführen, dann ein Gebiet für die Rooks erobern und wenig später für Alexander Graham Bell Stromgeneratoren im Umfeld des Big Bens sabotieren. Wenig später stoßen dann auch die bekannten Attentatsmissionen dazu, die ebenfalls gut inszeniert sind und mehrere Lösungsmöglichkeiten bieten. Die Gegenwartsgeschichte ist auf dem gleichen Niveau wie AC Unity und nicht erwähnenswert. LONDON UND NEBENMISSIONEN: London ist etwa 30% größer als Paris aus dem Vorgängerteil. Um das auszugleichen wurden erstmals Fahrzeuge in Form von Kutschen in ein Assassins Creed Spiel integriert. Damit können auch weiter entfernte Ziele größtenteils in ca.1-2 Minuten erreicht werden. Besagte Kutschen fügen sich auch absolut logisch in die Spielwelt ein und bilden eine tolle, atmosphärische Spielwelt. Während in den ärmeren Vierteln kaum Kutschen unterwegs sind und generell alles etwas Heruntergkommen aussieht, wimmelt es rund um Westminster und der Themse nur so von prachtvollen Kutschen. Stichwort Themse: Diese ist im Gegensatz zur Seine voll von dampfenden Schiffen und bietet auch kleinere Nebenmissionen durch das Sabotieren oder Stehlen von Templerfracht. Diese sind jedoch zu einfach, da es pro Schiff nur 3-4 Wachen gibt. Und damit zu den zahlreichen anderen Nebemissionen an Land: Zu Beginn des Spiels ist jeder Bezirk und jeder Teil des Bezirks in Templerhand. Diese lassen sich befreien, indem man Kinderfabriken befreit, wichtige Templer eliminiert oder gefangen nimmt und Gangquartiere säubert. Hat man alle Nebenmissionen (6-7 pro Bezirk, 9 Bezirke) in einem Bezirk erledigt, erscheint der Ganganführer der Blighters (der Templergang) des jeweiligem Gebiets. Ist dann auch dieser besiegt kommt es zum finalen Kampf Rooks vs Blighters, der Sieger erhält den Bezirk. Für jede erledigte Nebenmission gewinnt der Spieler außerdem Ansehen bei einem seiner Unterstützer. Zu den Bezirksbefreiungen gesellen sich dann auch noch Kutschenrennen und Kampfklubs dazu, die die Atmosphäre nochmals authentischer machen. Und zusätzlich zu all diesen Missionen schalten wir im Verlauf der Story Erinnerungen von wichtigen Personen wie Charles Dickens, Charles Darwin und Karl Marx frei. Der PS4 Exklusiv Content Groschenmann-Verbrechen ist ebenfalls gut umgesetzt und spielt sich ähnlich wie die mysteriösen Mordfälle aus dem Vorgänger. Noch ein abschließender Tipp: Es lohnt sich die Personenbeschreibung von Karl Marx zu lesen :) GRAFIK UND PRÄSENTATION: Zugunsten der Performance sieht das Spiel insgesamt ein wenig schlechter aus als AC Unity. Dies macht sich vor allem in der Weitsicht bemerkbar, wo man in der Ferne meistens nur noch den Rauch der Fabriken sehen kann. Alles in allem stört das kleine Downgrade aber kaum, da die Stadt dennoch sehr gut aussieht. Wie gewohnt ist das Spiel komplett in Deutsch vertont. Während die Vertonung sehr gut umgesetzt wurde, passen die Lippenbewegungen leider gar nicht zum Gesprochenen, was manchmal etwas merkwürdig aussieht. Bisher hatte ich erst 1 Grafik-Bug in einer kurzen, eher unwichtigen Zwischensequenz (Einführung in die Aufträge von Ned Wynert), was meiner Meinung nach ok ist. DIE PROTAGONISTEN: ... unterscheiden sich komplett voneinander. Während Jacob eher den offenen Konflikt sucht, schleicht Evie lieber durch die feindlichen Gebiete. Hier loht es sich, die beiden Charaktere auch dementsprechend zu skillen. Auch in der Story unterscheiden sich die beiden voneinander. Als Jacob Evie von seinen Plänen erzählt eine Gang Names The Rooks zu gründen, verspottet diese ihn. Im Gegenzug empfindet Jacob Evies Pläne nach der Suche des Edensplitters als Zeitverschwendung. Dadurch entwickeln die Charaktere mehr Tiefe und man kann sich besser in sie hineinversetzen als z.B. in Arno aus dem Vorgänger. Wie in GTA 5 lassen sich die beiden Charktere per Knopfdruck wechseln, was jedoch etwas schlechter als in GTA 5 durchdacht ist, da der Charakterwechsel an der Stelle durchgeführt wird, wo man sich gerade befindet, was teilweise unlogisch wirkt. NEUERUNGEN: - The Rooks: Erstmals übernimmt man im Spiel die Anführung einer Straßengang, die den Spieler im Kampf unterstützt. Per Knopfdruck kann man sie Templer oder Polizisten angreifen lassen und so unbemerkt in Sperrgebiete gelangen oder sich einen Kampf enorm vereinfachen. Im Menü lassen sich Upgrades für die Gang, wie etwa bessere Waffen oder stabilere Kutschen, kaufen. - Levelsystem: Für jede abgeschlossene Mission und Attentate erhält man einige XP Punkte. Hat man 1000 XP Punkte zusammen, bekommt man einen Fähigkeitspunkt, hat man 10 Fähigkeitspunkte in Verbesserungen investiert, steigt man um 1 Level auf. Die Charaktere bekommen immer beide den Fähigkeitspunkt, egal wer ihn sich verdient hat und lassen sich unterschiedlich skillen. - Greifhaken: Ähnlich wie in Batman kann man sich nun per Greifhaken von Haus zu Haus hangeln und so schnell hohe Gebäude erklimmen und sich generell schneller als zu Fuß fortbewegen. - Kutschen: Das schnellste Fortbewegungsmittel bleiben aber natürlich die Kutschen. Mit ihnen sollte man es locker schaffen, die komplette Map in ca. 5 Minuten zu durchfahren. SONSTIGES: - Die Ladezeiten sind leider erneut so lang wie in AC Unity. Jeder Tod und jede Schnellreise wird mit gut 30 Sekunden Ladepause bestraft, was auf Dauer nervt. - Mikrotransaktionen: Wer alle Sammelgegenstände einsammeln will, wird zu Beginn fast schon gezwungen, Helix Credits zum Freischalten der Sammelorte zu kaufen. Diese lassen sich nur sehr schwer im Spiel verdienen. - Herstellungsmenü: Materialien lassen sich in Truhen finden, der Rest passiert per Knopfdruck. - Das Spiel ist ein reines Singleplayerspiel FAZIT: Wer Open-World-Spiele mag und ohne Multiplayer auskommt, kommt kaum an Assassins Creed Syndicate vorbei. Die geniale Erzählung und sehr atmosphärische Spielwelt lassen den Spieler tief eintauchen in das London der Vergangenheit. Dadurch, dass es fast an jeder Ecke was zu tun gibt, ist die Spielzeit auch ohne Multiplayer lange genug. Lediglich die langen Ladezeiten und die Mikrotransaktionen trüben den Spielspaß ein wenig. WERTUNG: Story: 90 London: 92 Nebenmissionen: 87 Grafik: 84 Präsentation: 85 Charaktere: 92 Neuerungen: 90 Spielzeit: 80 Stunden 3 Punkte Abzug für Ladezeiten und Mikrotransaktionen GESAMTWERTUNG: 86% Viel Spaß beim Spielen :)
 
Hallo Leute, da ich eigentlich warten wollte bis es für die Console kommt, es aber nicht mehr abwarten konnte hab ich das Spiel mal vorab auf dem PC getestet. Wo beginne ich am besten, vermutlich so: Wir betreten die düstere, raue und brutale Welt des Warhammer-Universums und schlüpfen in die Rolle von 5 lustigen Helden. Warum lustig? nunja, während der verschiedenen Partien schmeißen sich die Helden schwarze Witze, Lob, Aufmunterungen etc zu, die den einen oder den anderen durchaus zum Schmunzeln bringen :) Zu den Helden, jeder Held ist klompett unterschiedlich. 1. Zwerg - Bardin: Dieser kleine muntere Kerl geht mit Zweihandwaffe (Axt oder Hammer) oder mit Einhand+Schild (Axt + Schild) in die Schlacht. Für Gegner in der Ferne hat er eine Armbrust oder ein Gewehr zur Verfügung. Er kann durchaus die Rolle des Tanks übernehmen, oder aber des DamageDealers. Ein kleiner Nachteil ist seine Größe, die sich tatsächlich zum ersten mal in einem Game realistisch auf das Sichtverhältnis auswirkt 2. Imperialer Soldat - Markus: Markus geht mit 2 HandSchwert oder 2 HandHammer bzw mit 1Handwaffe + Schild in die Schlacht. Für den Fernkampf verwendet er Musketen bzw Shotguns. Er übernimmt die selben Rollen wie der Zwerg, Tank oder DD 3. Waldläuferin - Kerillian: Sie, ja Kerillian ist eine Sie, glänzt vor allem durch ihre Schnelligkeit. Sie bevorzugt den Fernkampf mit ihren Bögen. Für den Nahkampf nimmt sie 2 Einhandklingen. Die Rolle die sie einnimmt ist ganz klar die des DamageDealers 4. Feuerzauberer - Sienna: Diese alte Fratze schmeißt Feuerbälle um sich, dass jeden Skaven das Fell verbrennt. Der Spieler hat die Auswahl verschiedene Zauber zu verwenden. Für den Nahkampf verwendet sie magische Einhandwaffen. Sienna übernimmt die Rolle des FlächenDamageDealers 5. Hexenjäger - Victor: Victor erinnert an VanHellsing, und so kommt es nicht von irgendwoher, dass er entweder Rapier, Axt oder Degen verwendet und für den Fernkampf eine Handarmbrust oder eine Handpistole. Er übernimmt die Rolle des Single-Target-DamageDealers. Bitte immer her mit den Fragen, ich hoffe euch gefällt mein Video, es bringt euch den Eindruck den ihr von diesem großartigen Spiel braucht :) Viel Spaß LG Varg
 
Eishockey... Ein Sport, der mir persönlich nicht sonderlich zusagt. Dennoch zeigen sich Millionen von Amerikanern und Kanadiern von diesem Sport begeistert. Und wie meist immer, bringt EA nicht nur einen, sondern gleich 2 Ableger der NHL-Serie. Der Eine ist NHL 16, der andere ist NHL: Legacy Edition. Der Unterschied ? NHL 16 gibt es nur für PS4 und Xbox One, die Legacy Edition nur für PS3 und Xbox 360, also den Last-Gen Konsolen. Wir testeten für euch die Legacy Edition auf der PS3. NHL: Legacy Edition unterscheidet sich absolut gar nicht vom Vorgänger, NHL 15. Sowohl grafisch als auch spielerisch ist es absolut gleich geblieben. Aber dafür gibt es diese sogenannten "Legacy Edition(s)". Gameplay/Steuerung Spielerisch gibt es nichts zu bemängeln. Wie schon in unserem NHL 16 Review beschrieben: "Passen, schießen, checken, so muss das sein". Grafik Nach dem Testen der letzten 2 Ableger auf der PS3 ist mir aufgefallen, dass sich grafisch so gut wie nichts verändert hat. Aber man braucht auch nichts ändern. Es sieht für einen PS3 Titel sehr angenehm aus. Nicht perfekt, aber in Ordnung. Wiederspielwert Als Eishockey-Fan macht das Spiel bestimmt riesigen Spaß, aber als jemand, dem dieser Sport leider nichts zusagt, der wird ein paar Stunden Spaß haben, aber leider nicht mehr. Fazit NHL: Legacy Edition ist das was es sein soll: Ein Update und der Zwischenstopper von NHL 16. Für den Preis von 45€ (!) finden wir persönlich, dass das Preis/Leistungsverhältnis viel zu hoch ist. Wer aber ein riesiger Eishockey-Fan ist und nur eine PS3 oder eine Xbox 360 im Hause hat, ist mit dem Spiel bedient. Jedoch ist es im Vergleich zu NHL 16 eher mager. Dieser Titel ist ein Zeichen dafür, dass es an der Zeit ist, sich eine Current-Gen Konsole ins Haus zu schaffen.
 
Nicht nur "NBA Live 16" hatte es schwer, den angeschlagenen Ruf wiederherzustellen. Auch "NHL 16" hatte durch seinen Vorgänger einen schweren Stand und musste sich beweisen. "NHL 15" hatte neben häufigen Online-Problemen zu kämpfen, zudem wurden diverse beliebte Inhalte weggekürzt und nun lag es an EA, für Wiedergutmachung zu sorgen. Zwar fehlen die Modi "Be a Legend" oder auch "Winter Classics", aber dennoch hat man dem Spiel diverse neue Modi hinzugefügt und zahlreiche Verbesserungen und Erneuerungen eingebaut. Hervorzuheben wäre ganz besonders wieder einmal der Ultimate-Team-Modus. Während "FIFA" dauerhaft mit diesem Modus auf der Erfolgswelle schwimmt, scheint es für "NHL 16" der entscheidende Punkt zu sein, um die Simulation wieder an die Spitze zu bringen. Auch der Hockey-Ultimate-Team-Modus profitiert von den Veränderungen. So gibt es jetzt Singleplayer-Saisons, die ideal geeignet sind, sich auf Spiele im Online-Modus einzustellen. Man kann auch weiter offline zocken und so sein Team optimieren. Denn wer möchte schon gern mit einem Low-Level-Team gegen ein übermächtiges Team antreten um dann ständig als Verlierer vom Eis zu gehen. Und weil man bei EA schon grad beim verändern war, unterzog man auch der EA Sports Hockey League einer Generalüberholung und verabschiedete sich vom bis dahin genutzten Skill-System, das einem Klassensystem weichen musste. Wo vorher noch durch Erfahrungspunkte das Geschehen bestimmt wurde, wählt man vor dem Spiel die Position im Team aus, die man übernommen will. Die richtigen Werte supporten damit das Teamplay und so kann man getrost auf hochgelevelte Spieler verzichten. Hatte "NHL 15" auch bei den Karrieremodi im letzten Jahr so einiges wegfallen lassen, macht EA es bei "NHL 16" deutlich besser. So könnt ihr im "Be a Pro"-Modus euren beschwerlichen Weg in die NHL bestreiten und am Ende evtl. den Titel holen. Die zuvor erwähnten Veränderungen sorgen jetzt dafür, dass Werte automatisch erhöht oder gesenkt werden. Wer also regelmäßig mit den Puck mit einem bestimmten Schuss ins Tor bugsiert, dann wird der Wert für diesen Schuss angehoben, schießt ihr dauerhaft auf die Tribüne, geht der Wert natürlich auch wieder nach unten. Alle bisher genannten Veränderungen machen deutlich, dass "NHL 16" den Vorgänger weit hinter sich gelassen hat. Doch wie sieht es aus mit dem weiteren Inhalt des Spiels? Neben der amerikanischen NHL sind auch die DEL und die AHL mit dabei. Ihr könnt die NHL Moments nachspielen, eine schnelle Partie ausführen, euch im Shootout-Modus beweisen und und und. Wer mit seinen Kumpels zusammen spielen will, für den bieten sich die 6 vs 6 online-Matches an, ebenfalls ein Online-Coop-Modus kann ausgewählt werden. "NHL 16" bietet für jeden etwas und kann wie die anderen Sportsimulationen von EA in diesem Jahr endlich wieder mit großen Schritten ganz weit nach vorne kommen, wobei im Eishockey-Sektor auf der PS4 "NHL 16" ohne Konkurrenz bleibt, so wie "Madden 16" auch. Grafik: Gewohnt gut zeigt sich auch die neueste Ausgabe der "NHL"-Reihe von EA. Animationen, Gesichtszüge, Stadien, alles ist recht stimmig. Da andere Publisher oder Entwickler sich vom Eishockey auf Konsolen abgewandt haben, gibt es für "NHL 16" keine vergleichbaren Werte. Steuerung: Ein großes Plus ist die einfache Steuerung, die ganz ohne fingerbrechende Tastenkombinationen auskommt. Passen, schießen, checken, so muss das sein. Sound: Wie auch bei "NBA 16" ist das, was man als Sound geboten bekommt, sehr gut umgesetzt. Fangesang, Pausenkommentare, alles passt, alles gut :) Wiederspielwert: Auch hier das das Problem: Ist eine Saison vorbei und ein neues "NHL"-Spiel erscheint, ist es mit dem Vorgänger vorbei. Im Spiel selber wird man durch die spannenden Matches an den Bildschirm gefesselt und kann so manche Stunde an der Konsole verbringen. Fazit: Das Debakel von "NHL 15" ist überwunden. EA hat mit dem neuen Teil viele Sachen deutlich spürbar verändert, verbessert oder ergänzt. "NHL 16" bietet Modi und Spielspaß im Überfluss und eignet sich auch bestens für Neueinsteiger. Wir danken Electronic Arts für die Bereitstellung des Pressemusters. Grafik Gut Steuerung Gut Sound Befriedigend Wiederspielwert -- Umfang Sehr gut
 
EA dürfte sich ungern an "NBA Live 14" erinnern. Ein Debakel, ein Desaster. Wertungen unter 50% ließen kein gutes Haar an der Baskettball-Simulation. Und auch der Nachfolger konnte es nicht besser machen. Wieder ging der Wurf daneben, auch "NBA Live 15" war kaum in der Lage, dem Konkurrenten von 2K Sports das Wasser zu reichen. Neue Saison, neues Spiel, neuer Versuch. Ob es EA nun im dritten Anlauf geschafft hat, "NBA 2K16" zu schlagen, oder ob es am Ende wieder nicht gereicht hat, hier unser Test. Wie schon bei Madden 16, startet man auch bei "NBA LIVE 16" mit dem Endspiel um die Meisterschaft. 2,2 Sekunden zeigt die Uhr an, ein Drei-Punkte-Wurf ist das einzige, was den Titel noch bringen kann. Pass, Wurf, versenkt. Dein Team ist NBA-Champion. Schon vor Jahren konnte mich etwas derartiges in "UEFA Striker" auf der Dreamcast begeistern. Schier aussichtslose Situationen, und nur meine Wenigkeit kann das Spiel noch drehen. Auch "NBA LIVE 16" bietet dies. Big Moments heißt der Spielmodus, in dem der Spieler das Match zu seinen Gunsten entscheiden kann. Glorreiche Augenblicke der Historie der NBA können so nochmals erlebt und nachgespielt werden. Doch Big Moments ist nur einer der vielen Modi, die "NBA Live 16" zu bieten hat. Wie auch bei FIFA gibt es hier den Ultimate Team Modus. In den erworbenen oder freigespielten Packs befinden sich Top-Spieler von gestern und heute, die ich dann in meinem Team aufstellen kann. Der sogenannte Dynasty- und der Nachwuchsstar-Modus sind auch wieder mit eingebaut worden. Herausforderungen werden auf Basis der aktuellen NBA Saison dann per Update ins Spiel gebracht und können absolviert werden. Im Karrieremodus kann ich meinen eigenen Spieler erstellen, ihm sogar mein Gesicht verpassen (ob man auch einen Ziegenkopf abfotografieren könnte, habe ich nicht getestet). Neben endlosen Ausführungen diverser T-Shirts, Shorts, Schuhen usw bietet mir dieser Modus ein sehr reichhaltiges Fähigkeiten-System. Neu bei "NBA Live 16" ist der Pro-Am-Modus. 5 vs 5 in Online-Matches. Sehr coole Sache. So viel zu den altbekannten und neuen Dingen bei "NBA Live 16". Doch die wichtigen Fragen kommen noch. Wie sieht das Spiel grafisch aus? Wie ist die Steuerung? Lohnt sich der Kauf? Grafik: "NBA Live 16" hat in Sachen Optik und Detailreichtum einiges zu bieten. Die Spieler sehen ihren echten Vorbildern sehr ähnlich, das ist ja schon immer eine Stärke von EA gewesen. Selbst die Schweißperlen auf den Köpfen der Spieler sind zu sehen. Rundum ist das Spiel sehr ansehnlich, hier gibt es nichts zu bemängeln. Steuerung: Was im Training noch klappt, ist im Spiel meistens schwer umsetzbar. Natürlich hat jeder Spieler seine Stärken und Schwächen. Von der 3-Punkte-Linie trifft man relativ gut, aber natürlich nicht immer. Mit dem *viereck*-Knopf wird der Wurf ausgeführt. Hier kommt eine Anzeige, die je länger man den Knopf gedrückt hält, nach oben steigt. Nicht allzu schwer, aber dennoch gelingt es nicht mit jedem Wurf auch Punkte zu erzielen. Insgesamt hatte ich eigentlich in keinem Match das Gefühl, die Steuerung wirklich zu beherrschen. Ganz besonders im Abwehrverhalten war es teilweise extrem frustierend, dass es meine Spieler bei gefühlten 100 Versuchen vielleicht einmal geschafft hatten, dem Gegner den Ball abzunehmen. Was sich unter dem Korb abspielte, war manchmal auch eher ein "Ball-in-die-Luft"-Gewerfe als ein versuchter Dunk. 4 oder 5 Versuche und am Ende landet der Ball wieder beim Gegner. Selbst die einfachsten 2-Punkte-Würfe gingen sehr häufig daneben. Aber im Gegensatz zu "NBA 2K16" ist die Steuerung jedoch deutlich einfacher gestaltet und leichter zu erlernen. Sound: Musikgeschmäcker sind bekannterweise verschieden, nur leider wird es immer mehr zur Mode, dass ausschließlich Hip-Hop oder Rap-Songs in Spielen wie "Madden 16" oder auch "NBA Live 16" vorhanden sind. Ich für meinen Teil habe nach 30 Minuten genug davon gehabt und habe die Musik komplett ausgeschaltet. Hier würde ich mir persönlich die Möglichkeit wünschen, bald eigene Soundtracks in die Games zu integrieren. Der Sound während der Matches ist okay. Die Fans auf den Rängen gehen entsprechend mit, der typische "Defensive"- oder "Offense"-Anfeuerungsruf ist stets vorhanden. Wiederspielwert: "NBA Live 16" ist ein Langzeitspiel wie "FIFA" o.ä. Games, die Saison-Modi oder UT-Modi enthalten. Ein richtiger Wiederspielwert ist es eigentlich nicht, denn spätestens zum nächsten "NBA Live" wird diese Version von den Spielern ausrangiert werden. Alles in allem ist "NBA Live 16" ein Schritt nach vorne für EA und lässt die beiden Vorgänger deutlich hinter sich. Um "NBA 2K 16" oder kommende Nachfolger einzuholen oder auch zu überholen, dafür muss sich noch einiges ändern. Abschließend noch ein kleines Gameplay-Video, das einen ersten Eindruck vermitteln soll. Wir danken Electronic Arts für die Bereitstellung des Pressemusters. Grafik Gut Steuerung Befriedigend Sound Ausreichend Wiederspielwert -- Umfang Gut
 
Schon mal was von 1337 & Senri gehört? Sicherlich kennen die wenigsten diese Spiele-Entwickler. So ging es mir auch, bevor ich freundlicherweise einen Testkey für "Leo's Fortune" erhielt. Von dem Spiel hatte ich zuvor nur einen Trailer gesehen, war aber nicht sicher, was ich davon halten sollte. Wieder ein Lückenfüller oder doch etwas, mit dem sich einige gute Spielstunden gestalten lassen? Was "Leo's Fortune" für ein Spiel ist und warum man es spielen sollte, verrät euch der kleine Test. Story: Leo ist kleiner puschiger Ball mit Augen, Mund und Schnauzer. Und Leo ist Erfinder. Seine Erfindungen haben ihm zu großem Reichtum verholfen, einem riesigen Berg Gold. Doch eines Tages ist alles Gold verschwunden und Leo macht sich auf die Reise um züruckzuholen, was ihm gehört. In den verschiedenen Zwischensequenzen gibt euch Leo ein paar Informationen zu seiner Verwandtschaft, die er verdächtigt, sein Gold gestohlen zu haben. So sucht er einen nach dem anderen auf, um herauszufinden, wer der Dieb ist. Grafik und Performance: "Leo's Fortune" zeigt sich in der PlayStation 4 - Fassung in gestochen scharfer Optik bei einer Auflösung von 1080p. Das Spiel läuft super flüssig, eine solche Qualität erwartet man nicht unbedingt von einem $6,99 Spiel. Alle 24 Level sind individuell und liebevoll gestaltet. Hier können sich große Studios gerne eine Scheibe von abschneiden. Steuerung: Die Steuerung ist simpel und für jeden in Sekundenschnelle zu erlernen. Mit *x* kann Leo springen und schweben, mit *viereck* duckt er sich bzw. fällt er nach unten. Wer jetzt glaubt, er bräuchte nur abundzu 2 Knöpfe drücken und das war's dann, der irrt. Das richtige Timing ist unerlässlich und entscheidet über gewinnen oder verlieren. Schwierigkeitsgrad: Das Spiel selbst ist nicht so schwer, aber um z.B. die Levels in der vorgegebenen Zeit zu meistern, dabei noch alle Münzen einzusammeln und die versteckten Zahnrädern zu finden, für die ihr die Trophäen bekommt, bedarf es einer gehörigen Portion Aufmerksamkeit, Geschicklichkeit und Konzentration. An manchen Stellen bin ich teilweise verzweifelt und hätte am liebsten in den Controller gebissen. Nach dem ersten Durchspielen schaltet man den Hardcore-Modus frei, bei dem man max. einmal sterben darf. In allen Leveln ist es mir nur einmal gelungen, die Zeit deutlich zu unterbieten, aber man kann es ja immer mal wieder probieren. Glücklicherweise speichert das Spiel relativ häufig und man muss nicht das ganze Level nochmal durchlaufen. Sound: Hier mangelt es ein wenig. "Leo's Fortune" kommt mit einem sehr spärlichen Sound, aber das ist nicht unbedingt störend. Man darf das nicht falsch verstehen, was dem Spiel lediglich fehlt, ist eine eventuelle musikalische Untermalung der Levels. Alle anderen Soundgeräusche sind klar und passend eingebaut. Fazit: 1337 & Senri haben mit "Leo's Fortune" einen wirklichen Geheimtipp zum kleinen Preis herausgebracht. Das Spiel bietet tolle Levels, einen anständigen Schwierigkeitsgrad und eine Super-Optik. Von diesem Spiel können sich einige andere Studios gerne mal eine Scheibe abschneiden, vor allem wenn man bedenkt, dass dieses Spiel zuvor für Smartphones entwickelt wurde. Wer also noch ein wenig Guthaben auf seinem PSN Account hat, der kann es ohne Bedenken in dieses Game investieren. Es winken einige Stunden Spielspaß, die eine Art Jump'n'Run-Stil-Nostalgie aufkommen lassen. Story Gut Grafik Sehr gut Steuerung Gut, manchmal etwas frustrierend Schwierigkeitsgrad Gut, teilweise recht fordernd Wiederspielwert Gut Sound Befriedigend Preis Sehr gut
 
Wer kennt das nicht: Der Router läuft, aber das WLAN ist nur in der Nähe des Routers für alle Geräte stabil und schnell genug. Um Abhilfe zu schaffen, hatten sich einige kluge Köpfe gedacht: WLAN erweitern, das könnte helfen. Tja, so kam es dann zu den WLAN Range Extendern. Das oben beschriebene Problem gab es bei uns auch. Wir hatten ja bereits den Netgear 6300 V2 getestet und waren wirklich stark beeindruckt, was das 5G-WLAN für Unterschiede im Gegensatz zur Fritzbox hatte. Aber auch dieser Router ist nicht unfehlbar und im späteren Verlauf der Tests waren an manchen Stellen der Wohnung immer noch Einbußen in Sachen Down- und Upload zu verzeichnen. Was macht man also: WLAN Range Repeater holen, anschließen und auf Verbesserung hoffen. Der Netgear AC750 WLAN Range Repeater wird vom Hersteller als mit allen WLAN Routern kompatibel deklariert. Wir konnten ihn mit der Fritzbox 6360 und dem Netgear 6300 V2 jeweils koppeln. Allerdings war das schwieriger als gedacht. Die Installation Beim Installieren trat die ersten Schwierigkeiten auf. Die in der Kurzanleitung angegebenen Details waren zwar verständlich beschrieben, allerdings sieht die Wirklichkeit meistens anders aus. So nutzten wir unser Smartphone um den Extender einzurichten. Um sicher zu gehen, dass der Repeater das vorhandene WLAN-Netzwerk sofort findet, schlossen wir ihn ca. 1 Meter neben dem Router an. Laut Hersteller eine schnelle Sache. Leider wollte der Repeater sich jedoch mehrfach nicht mit dem Netzwerk verbinden bzw. dieses überhaupt finden. Nach mehreren Anläufen brachen wir diese Art der Installation ab. So nutzten wir die zweite Variante am Laptop: Einrichtung via Browser. Dies ging deutlich schneller und einfacher vonstatten. Die vom Repeater automatisch eingerichteten Netzwerke (2,4G und 5G) konnten wir im WLAN-Manager unseres Laptops dann endlich auswählen. Hier müsste oder sollte es auf jeden Fall einfacher werden. Anmerkung: Eine Installation über einen Rechner ohne WLAN Adapter war nicht möglich. Der Standort des Repeaters Für den Test wählten wir 4 verschiedene Positionen aus. 1) Direkt neben dem Router. 2) Gerade Linie vom Router weg, ca. 10m. 3) In einem anderen Raum, über Eck, ca. 12m entfernt. 4) In einem anderen Raum, getrennt durch eine Wand ca. 6m entfernt. Bei Position 1 waren die Ergebnisse wie erwartet. WLAN im 5G Modus rasant schnell. Volle Signalstärke. Bei Position 2 verlor das WLAN etwas an Qualität, jedoch hielten sich die Werte deutlich über dem normalen Wert. Bei Position 3 gab es deutliche Probleme. Das Signal ging mehrere Male komplett verloren, der Repeater wechselte die Status-Leuchte dauerhaft von Grün zu Orange oder Rot. Wenn das Signal gehalten wurde, war die Geschwindigkeit wie erhofft. Bei Position 4 verblieb der Repeater bis dato. Wieder wurde mit dem Smartphone, Konsolen oder Laptop getestet. Beim Smartphone wurde durch die Wand hindurch eine Geschwindigkeit von über 50 Mbps erzielt, das bei nur einer von drei Signalstärken. Innerhalb des Raums konnte sowohl mit der PlayStation 4 als auch mit der Xbo jederzeit die volle Geschwindigkeit von 50-70Mbps erreicht werden. Auch der Laptop zeigte sehr gute Werte. Alles in allem erwies sich die Positionierung logischerweise recht einfach (in die Steckdose stecken und es geht), aber die richtige Position zu finden, ist wirklich nur durch unterschiedliche Tests möglich. Die Leistung im WLAN Wie schon beim Netgear 6300 V2 erwies sich auch beim Netgear AC750 WLAN Range Repeater die 5G Geschwindigkeit als wirklich schnell. Die vorherigen Tests im WLAN zeigten deutliche Schwächen der Fritzbox, teilweise fast 60% langsamer. Und auch beim Repeater waren sehr gute Werte erzielt worden. Die beiden Screenshots zeigen Repeater und Router im Vergleich. Weitere Features Der Netgear AC750 WLAN Range Repeater bietet drei weitere Features. Er kann als Access Point genutzt werden und bietet somit einen Hotspot im eigenen Netzwerk. Er verfügt über eine Durchgangssteckdose, somit geht die vorhandene Steckdose in der Wand nicht verloren. Und er bietet die Möglichkeit, netzwerkfähige Geräte mit dem WLAN zu verbinden. Sowohl beim Access Point als bei dieser Variante nutzt man den integrierten LAN-Port. Via LAN-Kabel wird der Repeater dann entweder mit einer Netzwerkdose oder mit dem Gerät (z.B. BR Player oder TV) verbunden. Dies ist insbesondere für Geräte interessant, die kein WLAN integriert haben oder bei denen sich die Anschaffung eines WLAN-Adapters aus Kostengründen nicht lohnt. Optik Der Netgear AC750 WLAN Range Repeater ist optisch in Silber/Weiß gehalten, wirkt sehr stylisch und muss daher nicht zwingend hinter irgendwelchen Schränken verborgen werden. Fazit Mit dem Netgear AC750 WLAN Range Repeater wird der vorhandene Router in Sachen WLAN sehr gut unterstützt. Die erzielten Geschwindigkeiten sowie die Stabilität im Netz waren zufriedenstellend. Leider war die Installation mit Problemen behaftet, was besonders für ungeduldige oder unerfahrene Nutzer nicht von Vorteil sein dürfte. Wenn das Gerät aber erstmal konfiguriert ist, dann möchte man es nicht missen. Installation Befriedigend Leistung 5G Sehr gut Leistung 2,4G Gut Leistung an verschiedenen Orten Gut - Ausreichend Optik Gut Leistungsumfang Gut
 
Als "Tearaway Unfolded" für PlayStation 4 angekündigt wurde, gab es viele unterschiedliche Meinungen. Würde der PlayStation Vita Titel auch auf der PlayStation 4 so gut werden oder würde das Abenteuer aus Papier und Pappe am Ende nur noch Altpapier sein? Diese Frage musste beantwortet werden und so entstand der folgende Test. "Tearaway Unfolded" In "Tearaway Unfolded" dreht sich alles um einen kleinen Helden, den Kurier, den ihr steuern und tatkräftig unterstützen müsst. In seiner Welt hat das Böse ein Loch in den Himmel gerissen und entsendet die Papierschnipsel, die alles, was vorher noch farbenfroh erstrahlte, in trostloses Zeitungspapier verwandeln. Für die PlayStation 4-Version hatte Media Molecule einigen Änderungen am Spiel vorgenommen. Allerdings nur solche, die notwendig waren. Darunter die Integrierung des DualShock 4 Controllers inklusive Lightbar, die Umsetzung in 1080p und 60 Frames und sowohl die PlayStation Kamera als auch Tablets finden eine Verwendung in dem Spiel der Macher von "Little Big Planet". Den richtigen Abenteuer-Effekt erhält "Tearaway Unfolded" durch die Erzähler, die im Spiel dann und wann auftauchen und dem Spieler erklären, was wo geschieht. So ist "Tearaway Unfolded" eigentlich eine kleine Welt für sich im Innenleben des Fernsehers. Und um diese Welt zu retten bzw. um eine Nachricht zu überbringen, entsendet man den Kurier. Auf seinem Weg begegnet er zahlreichen Figuren, denen er helfen soll. Sei es einem Eichhörnchen, einem Elch oder Wasserwesen. Im Verlauf des Spiels verbessern sich die Fähigkeiten des kleinen Helden und auch die Möglichkeiten, wie der DualShock 4-Controller genutzt werden kann. Mit der Lightbar erhellt man dunkle Passagen, blendet oder hypnotisiert Gegner oder man verwandelt das Zeitungspapier zurück in das farbenfrohe Papier aus dem die Welt geschaffen wurde. Mit dem Touchpad kann Wind simuliert werden und auch die Windrichtung kann bestimmt werden um Wege, Brücken oder auch Wellen entsprechend umzulenken, so dass die Reise immer weiter gehen kann. Von Zeit zu Zeit muss man auch einige Dinge basteln. Dies kann am Touchpad oder am Tablet geschehen. Einige der Wesen sehnen sich nach Auszeichnungen, einer Krone oder auch einmal nach einem komplett neuen Outfit. Und wenn unterwegs einem Gegenstand komplett die Farbe ausgegangen ist, dann wird mit dem Controller ein Foto gemacht und besagter Gegenstand erstrahlt wie zuvor. An manchen Stellen muss ein anderer Farbfilter genutzt werden um verborgene Geheimnisse sichtbar zu machen. Als Spieler findet man sich schnell im Konzept von "Tearaway Unfolded" zurecht und versinkt in einer kleinen Welt, in der das Gute gegen das Böse antritt. Und natürlich möchte man dem Helden der Geschichte unbedingt helfen, an sein Ziel zu kommen. Wie schon auf der PlayStation Vita, ist "Tearaway Unfolded" auch auf der PlayStation 4 ein großartiger Titel, der durch die Aufmachung, die Story, die Erzähler und die eingebauten Features Groß und Klein zu begeistern vermag. Es ist schwer, das Gefühl zu vermitteln, das dieses Spiel hervorruft, aber es zaubert einem von Zeit zu Zeit ein Lächeln ins Gesicht, das trifft es vielleicht am besten. "Tearaway Unfolded" sollte in keiner PS4 Sammlung fehlen, es ist einfach ein tolles Spiel. Aber natürlich hat auch "Tearaway Unfolded" einen negativen Punkt. Und das ist der Preis. Die PSN-Version kostet nur €39,99 während die Retail-Version mit bis zu €69,99 deutlich höher ausfällt. Zwar ist dieses Modell nicht schlecht, denn digitale Versionen sollten immer billiger sein als Retail-Versionen, nur leider ist "Tearaway Unfolded" im Gegensatz zu den meisten Spielen die Ausnahme. Vielleicht folgen ja andere Hersteller und Publisher dem Beispiel. Story Sehr gut Grafik Sehr gut Sound Gut Wiederspielwert Befriedigend Preis PSN-Store Sehr gut Preis Retail-Version Ausreichend
 
Amerika ist Football-Land. Und dies spiegelt sich seit Jahren in der weltbekannten American-Football-Videospiel-Serie "Madden" wieder. Bereits seit 1988 wird Madden NFL für Konsolen, PCs, Handhelds und Smartphones produziert. John Madden, der ehemalige Trainer der Oakland Raiders, verlieh dieser Reihe seinen Namen. Und so erfolgreich wie das Team damals war, so erfolgreich ist auch das Spiel. Mit "Madden 16" beginnt eine neue Football-Saison. Das letzte Madden-Spiel, das ich gespielt hatte, befand sich noch auf einem SNES Modul. Aber da die Qualität im Trailer eine so starke Überzeugungskraft hatte, entschied ich mich, die PS4-Version doch einmal anzutesten. Ob sich das Spiel zu einem grandiosen Touchdown oder doch nur zu einem Fehlpass entwickeln würde, das erfahrt ihr jetzt. Was macht den Reiz aus, sich American Football anzuschauen? Was lockt tausende von Fans in die Stadien und Millionen Zuschauer vor die Fernseher? Die Show? Die Cheerleader? Oder die Spieler, die wie Gladiatoren in einer riesigen Arena gegeneinander antreten? Ich denke, es ist die einmalige Atmosphäre (und natürlich die Cheerleader). Und eben jene Atmosphäre erwarte ich bei einem Spiel, das sich mit dieser Sportart befasst. Vorab sei gesagt, große Kenntnisse über American Football habe ich immer noch nicht, mir sind die meisten Spieler unbekannt, aber das geht mir bei der Bundesliga nicht anders. Aber es kann ja alles noch werden. Noch eins vorab: "Madden 16" ist ein Spiel von wirklich großem Ausmaß, was ich vorher deutlich unterschätzt habe. Ich werde den Test daher in mehreren Schritten verfassen, und je nach Fortschritt weiter ausführen. Nun aber los, Disc ins Laufwerk geschoben, Pad in die Hand und auf den Anstoss ...äähh... Kickoff warten. Einführung Das Spiel startet, und ich befinde mich bereits mitten drin. Und zwar direkt im Super Bowl Endspiel. Mein Team, die Steelers, liegt zurück und ich muss es nur zum Sieg führen und das in einem kaum ausreichenden Zeitraum, der selbst zum Hot Dog holen zu kurz wäre. In dieser Phase werden mir die ersten Grundsteuerungen des Spiels erklärt. Ein Pass und ein perfekter gefangener Football bringen mein Team zurück ins Spiel um den Titel. Das Stadion tobt, die Fans jubeln und der gegnerische Coach muss aufpassen, dass er keinen Herzinfarkt bekommt, so wie er an der Außenlinie tobt. Doch weiter geht's, denn mir bleibt nur wenig Zeit. Auch die Defensive wird gefordert, eine Balleroberung ist kurz vor Schluss spielentscheidend. Noch einmal stellen sich die Spieler auf und bereiten sich auf den finalen Touchdown vor. Der Pass gelingt, der Ball landet in der Endzone millimetergenau in den Händen meines Spielers, der somit den Gewinn des Titels sichert. Was für eine Einführung in ein Spiel. Eine grandiose Aufholjagd, der richtige Zeitpunkt um Helden zu erschaffen. So etwas wünsche ich mir in jedem Sportspiel, wenn Underdogs den großen Favoriten am Ende doch besiegen. Training, Steuerung, Erklärungen Wie bereits erwähnt, bin ich eigentlich ein absoluter Anfänger im Bereich American Football. Ich hatte keine Ahnung, was man unter Wide-Receiver, Linebacker oder Half-Back verstehen sollte. Ja, "hatte". Denn in der nächsten Phase des Spiels gelange ich in das wohl größte Trainingsmenü, das ein Spiel bieten kann. Grundtechniken, Steuerung, Pass-Spiel und Tackling sind nur einige der Dinge, die ich im ersten Trainingsabschnitt erlernen kann. Hier gilt es, Goldmedaillien zu sammeln um am Ende Ulitmate Team Packs freizuschalten. Aber bis dahin ist es ein weiter Weg. American Football basiert sehr viel auf Taktik, von der es bei "Madden 16" offensichtlich einen unerschöpflichen Vorrat gibt. Aber diese Taktiken, die man auch während der Trainingsphase erlernen kann, sind bedeutend für Angriffe, Verteidigung, bestimmte Spielzüge abhängig von der Aufstellung des Gegners usw. Noch immer plage ich damit herum, wer was auf dem Feld macht. Und dann werde ich von meinen Qualen erlöst. Jede einzelne Position, jede Aufgabe des jeweiligen Spielers wird erklärt. Nach einigen kurzen Beschreibungen kann ich nun verstehen, was ein Wide-Receiver macht. Und damit man sicher sein kann, dass man weiß, wer wo spielt, wird jedes Mal über die Positionsanwahl der korrekte Spieler angewählt (Stick + Kreistaste). Ein großes Problem für viele Spieler dürfte bei "Madden 16" die englische Sprache sein. Leider ist das Spiel komplett und ausnahmslos auf englisch. Viele Sachen sind verständlich, aber beim Training als auch beim Spiel sind die Taktiken ausschlaggebend für Sieg oder Niederlage. Und diese Taktiken sind mitunter sehr kompliziert. Um nicht nur eingefleischte Fans von dem Spiel überzeugen zu können, sollte hier auf jeden Fall für eine deutsche Übersetzung, bzw. Erklärung gesorgt werden. Das Traininigsmenü von "Madden 16" ist wirklich gigantisch groß. Man sollte ruhig mehrfach das Trainingsprogramm durchlaufen, bevor man die ersten Test-Spiele startet. Durch den großen Umfang habe ich die ersten drei Trainigseinheiten bereits dreifach absolviert. Je mehr Training, desto besser das Verständnis für das Spiel und umso größer die Leidenschaft, die einen nicht los lässt. Die Steuerung der Spieler ist nicht allzu schwierig. Pässe können mit Kreis, Dreieck oder X zum jeweiligen Mitspieler, der entsprechend der vorgegebenen Taktik seinen Weg läuft, geworfen werden. Um den Football zu fangen nutzt man dann ebenfalls Kreis, Dreieck oder X, abhängig davon, wie man fangen möchte. Welche Auswirkungen die jeweilige Fangtechnik hat, wird ebenfalls erklärt, dargestellt und im Training ausreichend geübt. Natürlich können die Receiver, nachdem sie einen Ball erfolgreich gefangen haben, den Verteidigern ausweichen, in sie hinein rennen oder den Ball einfach nur sichern. Auch dies wird alles gezeigt und immer wieder trainiert. Flache Pässe, hohe Pässe, wann ist welche Spielweise ratsam. Viele Informationen, die verarbeitet werden müssen. Zwischenfazit Am Ende der ersten Testphase muss ich ernsthaft gestehen, dass ich sprachlos bin. Ich hätte niemals erwartet, dass ein mir gänzlich unbekannter Sport, den ich nur abundzu im Fernsehen angeschaut habe, als Spiel so viel Spaß machen könnte. Ich habe noch nicht ein Spiel absolviert, aber nur die Trainingseinheiten treiben mich ständig weiter, jede einzelne Goldmedaillie zu ergattern. Wenn im Training die ersten Pässe richtig ankommen, und der Receiver den Verteidiger noch austrickst und dann in die Endzone hechtet, dann ist das eine wirkliche Genugtuung. Zwischenwertung Man kann bei "Madden 16" natürlich keine Story erwarten, aber ich werte das Spiel am Anfang einfach mal als Story. Story Sehr gut Grafik Sehr gut Steuerung Sehr gut Sound Sehr gut Gameplay Sehr gut Spielsprache Ausreichend Abzüge gibt es für die Sprachausgabe, die nur auf englisch ist. Durch diesen Aspekt ist vieles unverständlich, besonders bei Spielern, die nicht so gut englisch können. Vielleicht kommt ja doch mal eine deutsche Anleitung, oder auch Menuführung. Für mich ist "Madden 16" das beste Sportspiel, das ich je spielen durfte. Teil 2 des Tests wird in bald folgen. "Madden 16" bietet nun mal sehr viel und ich möchte gerne alle Punkte aufführen.
 
Hallöchen, als großer Fan der Gothic reihe und auch liebhaber der Risenreihe, habe ich natürlich auch den letzten Teil gekauft. Und muss sagen ich bin nach 2 stunden Spielzeit maßlos enttäuscht. Alle alten Charaktere die man in Risen 2 kennen gelernt hat behandeln unseren Protagonisten als wären wir ein Fremder. Desweiteren wäre eine portierung auf die Next Gen wohl sinnvoller gewesen da die Texturen sehr lange nachladezeiten haben. Das Risen feeling ist zwar da und auch "Back to the Roots" ist mit drin. Jedoch sieht das "schwimmen" mehr als albern aus. Auch finde ich keinen anschluss zum ende vom 2ten Teil. Schade einfach. Gucken was die weitere Story bringt. Ich berichte dann wieder. Lg Sunny Hier bewegte Bilder ;)
 
Online Gaming ist seit der Einführung von PSN und Xbl fester Bestandteil in der Welt der Konsolenspiele. Doch ohne die richtige Netzwerk-Hardware wird aus Gamer-Lust ganz schnell Gamer-Frust. Um euch ein wenig bei der Wahl richtiger Netzwerk-Komponenten zu helfen, testen wir aktuell den Netgear R6300 Wireless Router, Version 2.0. Über einen Zeitraum von 30 Tagen haben wir den Test geplant um am Ende die entsprechenden Ergebnisse vergleichen zu können. Router gibt es wie Sand am Meer, leider erweisen sich viele jedoch eher als Sand im Getriebe. Im aktuellen Test vergleichen wir daher den Netgear R6300 mit der Fritzbox 6360 von Kabel Deutschland. Leider war es uns vergönnt, ein normales Kabelmodem zu erhalten, da diese von KD nicht mehr ausgehändigt werden. Auf den normalen Router, der im sogenannten Bridge-Modus als Modem betrieben werden kann, haben wir dann doch verzichtet. An dieser Stelle ein großes Minus für Kabel Deutschland, die seit ihrer Übernahme durch Vodafone an Qualität deutlich verloren haben. Aber das ist ein anderes Thema, das wir ggf. zu einem späteren Zeitpunkt behandeln werden. Warum der R6300? Netgear hatte diesen als Router mit dem schnellsten internen Lan/Wlan der Welt angepriesen. Wer mehrere Geräte im hauseigenen Netz betreibt, weiß, wie sehr unter anderem Smartphones an der Leistung des Wlans zehren und andere Geräte damit schwächen. Zudem wirbt man mit schneller und einfacher Installation und diversen weiteren Extras, auf die wir im Verlaufe des Tests noch eingehen werden. Zu unseren Voraussetzungen sei gesagt: Bei uns befinden sich 3 PCs, 2 PlayStation 4, 1 Xbo, 2 Smartphones, 1 TV und 1 Gastgerät im Lan bzw. im Wlan. Speziell die Konsolen sollten nun von dem Router profitieren, der außerdem auch für mehr geschossige Häuser geeignet sein soll und somit auch durch Wände und Decken senden und empfangen sollen kann. Platziert wurde der Router an einer für 3 Geräte zentralen Position, die anderen Geräte befanden sich in zwei weiteren Zimmern. Aber als erstes muss das neue Gerät natürlich eingerichtet werden. Einrichtung Bereits zu Zeiten der PS2 haben wir mit Netgear erste positive Erfahrungen sammeln können. Schon damals klappte es nach dem Motto: Anschließen, Licht abwarten, fertig. Natürlich haben sich mittlerweile diverse Menüpunkte im UI der Netgear Router verändert oder sind ergänzt worden. Im Großen und Ganzen jedoch ist es bei dem Prinzip geblieben. Einfach und schnell. Der R6300 wird zusammen mit einem separaten Netzteil, einer Installations-Disc und einem Netzwerkkabel geliefert. Zwei Kabel einstecken, das war es auch schon. Die Disc wurde nicht benötigt, die Internetverbindung wurde innerhalb von wenigen Sekunden gefunden und übernommen (trotz dass der Router hinter die Fritzbox geschaltet wurde). Erste Einstellungen Umständliche Einstellungen entfielen, auch wenn überall die Info zu finden ist, dass man den sogenannten DHCP-Server, der für die automatische Vergabe interner IP's verantwortlich ist, ausschalten soll. Dies können wir zu 100% dementieren. Nach dem Anschluss hinter die Fritzbox übernahm der Netgear 6300 die Vergabe der IP's ohne Netzwerkkonflikte, Fehlermeldungen o.ä. WLAN Einstellungen Netgear hat mit schnellem WLAN geworben. So kann man die 2,4 Ghz bis 450Mbit hochsetzen, die 5 Ghz-Variante ist vorab auf 1300Mbit eingestellt. Gesagt, getan. Wichtig war beim Test war die Geschwindigkeit für den Seitenaufbau, das Anschauen von Videos auf YouTube und das Streamen von Filmen vom PC auf den heimischen TV. Wo die Fritzbox kläglich versagte und bei MKV-Dateien dauerhaft nachladen musste, konnte beim Netgear 6300 ohne jegliche Probleme unser Testfilm gestreamt werden. Keine Verzögerung, kein Nachladen. YouTube wurde im Anschluss zeitgleich auf den beiden Handys aufgerufen, die Videos liefen rasant, genau wie der Seitenaufbau. Selten war ein Handy so schnell. Natürlich konnten alle gängigen Sicherheitseinstellungen vorgenommen werden, WPA und WPA 2, TKIP oder AES, alles ist individuell anpassbar. Im Anschluss prüften wir das für wichtigste Detail: Die Geschwindigkeit auf den Konsolen. Durch die neueste Firmware 3.0, die sich zum Zeitpunkt des Tests noch in der Betaphase befand, bzw. immer noch befindet, wurden endlich die extremen Geschwindigkeitseinbußen beseitigt. Per WLAN-Verbindung konnten wir jetzt mit fast 40Mbit downloaden, das entsprach genau dem Wert, der beim Internetverbindungstest der PS4 angezeigt wurde. Die Kombination aus neuer Firmware und schnellem WLAN wirkte wunschgemäß. LAN und WAN Einstellungen Im Menü der LAN-Einstellungen konnten wir dann die Reichweite des DHCP-Servers einstellen, Adressen für Geräte reservieren. Alles übersichtlich und einfach zu handhaben. Keine komplizierte Suche nach Menüpunkte. In den WAN-Einstellungen kamen drei der wichtigsten Punkte für Konsolenspieler zum Vorschein: DMZ, MTU und NAT. Der NAT konnte direkt im Menü auf OFFEN gestellt werden, SIP-ALG deaktiviert werden. Leider war der Abruf des NAT nach der Aktivierung des DMZ nicht mehr möglich, die Konsole brach beim Verbindungstest am Punkt NAT ab. DMZ (Demilitarized Zone) sollte alle Ports öffnen, UPnP ist dann nicht mehr notwendig. Wieso durch die Aktivierung des DMZ allerdings der NAT-Typ nicht mehr abgerufen werden konnte, blieb uns ein Rätsel. Wie auch beim WLAN war hier die Downloadgeschwindigkeit im Vordergrund. 50Mbit und mehr wurden nun mit der PS4 erzielt. Ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. USB Speichermedien - DNLA Was bei der Fritzbox 6360 nur mit starken Nerven möglich war, konnte beim Netgear 6300 in Sekunden eingestellt werden. Der USB-Stick mit NTFS-Format wurde sofort erkannt, zudem benötigte er nicht einmal einen besonderen Ordner. Einfacher geht es kaum noch. Kein unnötiges Erstellen von irgendwelchen Inhaltslisten. Der darauf befindliche Film konnte sofort von unserem TV via WLAN abgerufen werden, der DLNA funktionierte sofort. In der Übersicht des Menüpunktes USB - Erweiterte Einstellungen wurden alle notwendigen URL's aufgeführt, FTP, HTTP, HTTPS, usw. Der Netgear 6300 V2 verfügt zudem über einen USB 3.0 Port. Administration Der Menüpunkt Administration verschaffte uns einen genauen Überblick über alles, was rund um den Router und im Router passiert. Angeschlossene Geräte, WLAN Konfiguration, LAN Konfiguration, Routerstatus, Protokolle, Router-Updates uvm. sind hier untergebracht. Erweiterte Einrichtung Der letzte Punkt im Menü, aber der hatte es in sich. Hier fanden sich neben der Datenverkehrsanzeige, die Einblick über Download und Upload verschaffte, noch Portforwarding und ein Facebook-Wifi. Dieser Punkt ist besonders interessant, wenn es darum geht, Likes für die eigene Facebook-Seite zu sammeln. Erst wenn jemand die Seite mit einem Like versehen hatte, konnte er sich in das Gast-Netzwerk einloggen. Eine nicht alltägliche Option, die aber eine große Wirkung hat. Die restlichen wichtigen Einstellungen ließen sich hier ebenfalls auswählen, darunter UPnP oder dynamisches DNS. Somit sind alle Punkte übersichtlich gehalten und können sofort verändern und angepasst werden. Hilfe-Center Ein häufig unterschätzer Punkt ist die integrierte Hilfe. Beim Netgear 6300 war diese aber außergewöhnlich gut. So war zu jedem Menüpunkt eine eigene, leicht verständliche Hilfestellung am unteren Bildrand ein- und ausblendbar, die selbst Unerfahrenen genau das bot, was sie versprach: Hilfe. Gesamtübersicht Mit dem Netgear 6300 V2 haben wir ein Router erhalten, den wir der (noch) angeschlossenen Fritzbox auf jeden Fall den Vorzug geben. Das extrem schnelle WLAN, die leichte Handhabung, der DLNA, nahezu bei jedem Menüpunkt hat uns dieser Router überzeugt. Abzug gibt es für die DMZ Einstellung (unter Vorbehalt), da wir immer noch herausfinden konnten, wo der Fehler liegen mag. Wer einen Router sucht, der wirklich etwas kann, sollte zum Netgear 6300 V2 greifen. Gesamtwertung von uns: 95/100 Punkten. Ein Topgerät. Absolute Kaufempfehlung.
 
Kennt ihr das? Ihr steht in einem Geschäft und könnt nur den Kopf schütteln und denken: "Warum und wieso und wozu hat der Hersteller das entwickelt? Was soll ich damit?" Bei diesem Test ging es mir so und hier habe ich bewusst in der "Ich-Form" geschrieben, am Ende versteht ihr wieso. So sollte es mir beim ersten Durchgang von "Transformers: The Dark Spark" ergehen. Dieses Spiel hat mich viel Kraft und Überwindung gekostet, aber ich will nicht zu weit vorgreifen. Filme als Videospiele an den Mann (oder die Frau) zu bringen ist in vielen Fällen ein Reinfall gewesen. Erinnern wir uns an das phänomenale E.T., selten war eine Adaption so schlecht. Die "Star Wars"-Titel auf dem SNES hingegen zeigten, dass es auch besser geht. In jüngster Vergangenheit scheint sich allerdings der Trend wieder durchzusetzen: Der Name reicht, mehr braucht man nicht. "Godzilla" bewies, dass selbst das coolste Reptil, dass durch atomare Tests ein wenig größer als normal wurde, zur lahmen Schnecke werden kann. Ein Flop, der sich hoffentlich nicht wiederholen wird. Aber hier geht es um die "Transformers". Eine coole Filmreihe, deren Story zwar etwas dünn ist, die Action-Effekte sind hingegen absolut genial. Typisch Michael Bay halt. Ein solches Feuerwerk an Effekten kann man natürlich nicht in einem Spiel erwarten, aber coole Action, Riesenroboter,die sich in Autos oder Flugzeuge verwandeln und sich im 1:1 Kampf ordentlich das Blech weichklopfen, das ist es, was man in einem "Transformers"-Spiel sehen will. Also Konsole angeschmissen, Spiel rein und voller Vorfreude den Startbildschirm und das Intro angeschaut. Sah gut aus, das machte Hoffnung auf mehr. Was mich allerdings nach wenigen Minuten bereits erwartete, war die totale Ernüchterung. Als schwertbesetzter Samurai-Autobot, ausgestattet mit einer eingebauten Chaingun, stürzte ich mich auf drei Gegner, die nach wenigen Schlägen in den Decepticon-Himmel aufstiegen. Als nächstes durfte ich einen Tank zerschießen, der mir dann den Weg freigab. Okay, war nicht der beste Anfang, aber frohen Mutes, dass mich eine Steigerung erwartete, ging es weiter. Wenige Sekunden später wurde mir dann erklärt, wie ich mich als Fahrzeug fortbewegen kann. Dazu sollte ich meinen Autobot nun im LA River steuern und so langsam bekam ich ernsthafte Zweifel, ob es sich um eine Beta-Version oder ein fertiges Spiel handelte. Das Wasser im LA River bewegte sich kontinuierlich von rechts nach links oben. Mein Autobot schien regelrecht über dem Wasser zu schweben. Keine Wasserverdrängung, keine nassen Reifen, nichts...Auf meinem Weg durch den Kanal musste ich einige Hindernissen in Form von zerstörten Fahrzeugen ausweichen oder zerstören. Bei der Farbwahl fehlte leider jegliche Kreativität. Tristes Weiß oder Braun, das ein wenig auf alt gemacht war, war auf fast jedem Fahrzeug zu finden. Kantenglättung oder besondere Details suchte ich vergeblich. Eine Kulisse, die man zu Zeiten der PS2 vermutet hätte. Besonders cool: Mein Gefährt war wesentlich größer als so mancher Bus oder LKW, von denen übrigens zahlreiche in dem Kanal lagen. Dennoch hielt ich durch und bekam die erste richtige Gelegenheit, mich im Feuergefecht zu beweisen. Aus meinem Auto, das übrigens ohne jegliche Kratzer oder Beschädigungen davon kam, egal ob ich gegen eine Mauer fuhr oder mich überschlug, wurde wieder besagter Roboter. Schnell drei Gegner ausgeschaltet, nächsten Tank zum Explodieren gebracht, Straße einstürzen lassen und schon war ich auf meinem Weg zurück aus dem Kanal. Jetzt kamen mir doch wirklich ernsthafte Zweifel, ob ich das durchhalten konnte. Aber was ein richtiger Krieger ist, den haut nichts um..dachte ich. Die nächsten Kapitel brachten mich teilweise an den Rand des Wahnsinns. Irgendwo in diesem Spiel musste es doch auch mal etwas geben, das das Spielen lohnenswert machte. Immer noch begleitete mich ein Restfunken Hoffnung. Ein Blick nach links und rechts...Was ist mit der Umgebung passiert? Hat jemand vergessen, dass es sich um ein PS4-Spiel handelt? Trostlose und eintönige Grafik (wenn man das überhaupt noch Grafik nennen darf), nahezu jedes Gebäude sah gleich aus, und immer wieder dieses hässliche Braun. Zwar änderte sich die Grafik ein wenig, als man den Planeten Erde verließ, aber auch das half nicht wirklich weiter. Denn spätestens als es darum ging, meinen Autobot mal richtig in Aktion zu sehen und ein paar mehr Gegner gleichzeitig anzugreifen, zerrissen sie ihn wie ein Stück Altmetall. Hier konnte ich nur noch nach der Devise vorgehen: "Schleichen, verstecken, Schild regenerieren, bisschen schießen und wieder von vorne". Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber mit ihr war auch dieses Spiel für mich gestorben. Den Multiplayer, bei dem man diverse Bots freischalten kann, hatte ich nicht mehr angetestet. Bei kaum einem Spiel hatte ich je das Gefühl "Sinnlos verschwendete Zeit", bei "Transformers: The Dark Spark" war es jedoch genau so. Das Spiel hatte in allen Belangen kläglich versagt. Grafik, Gameplay, Story, Spaß, Wiederspielwert, einfach überall. Wieso man ein solches Spiel in dieser Form auf den Markt bringen konnte und das Risiko einging, große Ruf-Einbußen einzubüßen, bleibt mir ein Rätsel. "Transformers: The Dark Spark" wirkte absolut unfertig und bestach lediglich durch das Cover auf dem Spiel. Abschließend noch meine Bewertung und eine Bitte: Activision, macht das nie wieder! Für alle Gamer: Spart euch das Geld. Gameplay Mangelhaft Steuerung Mangelhaft Grafik Mangelhaft Wiederspielwert Mangelhaft Sound Ausreichend Vielen Dank an Activision für die Bereitstellung des Pressemusters.
 
Mittlerweile gibt es sehr viele Headsets für die aktuelle Konsolengeneration. Es gibt gute und es gibt schlechte. Wir haben für euch ein Headset der mittleren Preisklasse, das Speedlink Medusa XE Stereo Headset ausgiebig getestet. Bevor wir zum eigentlich wichtigsten Teil kommen, reden wir über das, was beinahe genauso wichtig ist. Die Ausstattung Die Treibereinheit beträgt 50mm und ist somit 10mm größer als bei den meisten Stereo Headsets. Das Headset wiegt ca. 275g. Die Kabellänge beträgt 1,1m und bietet somit eine gute Bewegungsfreiheit für den Kopf. Der Anschluss ist eine typische 4-polige 3,5mm Klinke, die ganz einfach am DUALSHOCK 4 Controller angeschlossen wird. Die Ohrmuscheln sind recht groß und sitzen sehr gut, das Mikrofon ist beliebig verstellbar und das Headset besitzt ebenfalls eine Kabelfernbedienung, bei dem man Lautstärke, Bass und Stummschaltung beliebig einstellen kann. Klingt ziemlich simpel, ist es auch. Aber bei der Ausstattung kann man nicht viel meckern, alles funktioniert wie es soll. Kommen wir nun zum wichtigsten Teil des Headsets: Der Sound Obwohl das Headset "lediglich" einen 2.1 Stereo Sound abspielt, so funktioniert es doch einwandfrei und sogar besser als bei vielen anderen Headsets. Der Bass ist für ein Stereo Headset ziemlich gut, er kann durch die Kabelfernbedienung beliebig eingestellt werden. Der Voice Chat hört sich ebenfalls sehr gut an und die Mikrofonqualität ist auch super. Es gibt auch keine Probleme, wenn man spielt und gleichzeitig mit seinen Freunden redet. Kurz gesagt: Der Sound ist in Ordnung und holt alles raus, was er kann. Fazit Da man leider nicht sehr viel zum Headset sagen kann, mach ich es kurz und knapp: Für den Preis von 50€ kriegt man ein sehr gutes Stereo Headset für die PS4. Es hat zwar kein 5.1 oder 7.1 System, ist aber für ein Stereo Headset überdurchschnittlich. Das Headset hat einen guten Tragekomfort, der Sound ist klasse und die Ausstattung ist sehr simpel. Vielen dank an Speedlink für das Headset.
 
Wie bereits angekündigt, werden zu den laufenden Tests von Spielen nun auch Tests zu kompatibler Hardware stattfinden, darunter, Headsets, Controller und auch Netzwerkgeräten. Heute widmen wir uns allerdings der TWINDOCK Ladestation von SPEEDLINK. Jeder Gamer kennt das. Man hat ein großes Match vor sich, will anfangen, da fängt dann mit einmal der Controller an zu blinken und warnt davor, dass sich der Akku dem Ende neigt, weil man wieder einmal vergessen hat, die Controller aufzuladen. Voller Panik wird dann ein USB-Kabel gesucht, aber meistens ist es dann schon zu spät. Eine Alternative bieten da Ladestationen, in denen man seine(n) Controller nach dem spielen zum Aufladen ablegen kann. Eine solche Station möchten wir euch in unserem Test vorstellen. Die Twindock-Ladestation von Speedlink In der offiziellen Artikelbeschreibung heißt es wie folgt: Wir werden die vom Hersteller angegebene Ladezeit, die Verarbeitung des Produktes, die Stand- und Rutschfestigkeit und natürlich das Design genauer unter die Lupe nehmen und prüfen, ob sich eine Anschaffung lohnt. Verpackung Unser Paket erreichte uns gestern. Wichtig bei elektrischen bzw. elektronischen Geräten jeglicher Art ist natürlich eine sichere Verpackung. Die TWINDOCK Ladestation ist in einer platzsparenden und vernünftigen Verpackung untergebracht. Das Ganze ist in 3 Teile zerlegt, Standfuß, Ladehals und Netzteil. Jedes Teil sitzt fest in der Innenverpackung, ein Verrutschen oder Lösen einzelner Komponenten ist somit so gut wie ausgeschlossen. Dennoch geht das Herausnehmen leicht von der Hand, was bei anderen Produkten teilweise nur mit großem Kraftaufwand möglich ist. + Pluspunkt für sichere Verpackung und Umweltschutz. Zusammenbau Heutzutage nutzt man Bedienungsanleitungen immer seltener. Um beim Zusammenbau der Einzelteile keinen Fehler zu machen, gibt es bei der TWINDOCK Ladestation eine Markierung am Standfuß, so dass auch ohne Lesen der Anleitung nichts schief gehen kann. Der Ladehals (wir haben ihn mal so genannt) wird durch vier selbsteinrastende Plastikhaken am Standfuß festgehalten. Etwas Vorsicht ist geboten, aber das Material ist stabil genug, es bricht nichts kaputt. Nun noch das Kabel vom mitgelieferten Netzteil einstecken und schon ist die Ladestation zusammengebaut. Hier fällt ein Manko auf. Das Kabel lässt sich leider nicht festklemmen, wie z.B. bei der Original-Ladestation von Sony. Somit muss man das Kabel immer wieder richten. Eine Aussparung am Standfuß hilft dabei, die richtige Position zu finden. + Pluspunkt für schnellen Zusammenbau - Abzug für fehlende Kabelbefestigung Haltevorrichtung & Standfestigkeit Wie auf dem Bild zu sehen, finden zwei Controller Platz in der TWINDOCK Ladestation. Und natürlich müssen diese zum Aufladen sicher und fest in den Halterungen sitzen. Anfänglich waren wir skeptisch, da die Controller hier via Micro-USB aufgeladen werden. Das Einstecken ging zu unserer Überraschung sehr leicht und durch die Form der Halterung wurden die Controller immer sofort in die richtige Position gebracht, ohne zu verkanten. Dies haben wir bei anderen getesten Ladestationen häufig vermisst. Doch die Controller sollen ja nicht nur eingesteckt, sie müssen auch stabil und fest sitzen. Und hier punktet die TWINDOCK Ladestation ganz besonders gut. Im Test haben wir zwei Controller eingesteckt und die Ladestation in 1,5m Höhe so gedreht, dass die Controller ggf. herausfallen könnten. Aber weit gefehlt. Die Controller bewegten sich nicht, alles bestens gesichert. Ganz großer Pluspunkt hier. Durch die eingelassenen und von außen nicht sichtbaren kleineren Füße aus Filz innerhalb des Sockels der TWINDOCK Ladestation ist ein gleichmäßiger und rutschfester Stand gesichert. Zudem verhindern der Filz ein evtl. Verkratzen von empfindlichen Oberflächen. + Pluspunkt für Ladevorrichtung und Festigkeit Ladezeit Als Vergleich dient hier die originale Ladestation von Sony, die schon wirklich schnell lädt. Speedlink gibt eine Ladezeit von ca. 2,5 Stunden bei der TWINDOCK Ladestation an. Unsere Controller sind seit Erscheinung der PlayStation 4 im Einsatz, die Akkus haben also schon ein paar Tage hinter sich. Im ersten Test verzeichneten wir eine Ladezeit von knappen 2 Stunden. Die Ladestation von Sony war etwas schneller. Dennoch sind die Ladezeiten angemessen und entsprechen den Angaben des Herstellers. + Pluspunkt für Ladezeit Design Die TWINDOCK Ladestation sieht wirklich cool aus, hat einen leichten Touch von moderner Kunst. Durch die transparenten Haltevorrichtungen wirken die Controller, als würden sie schweben. Optisch ist also nichts zu bemängeln, allerdings wäre eine Beleuchtung an der Halterungen eine gute Ergänzung gewesen. +/- Neutral beim Design Verarbeitung & Material Bei der Verarbeitung konnten wir keine Mängel feststellen, keine scharfen Kanten oder Pressrückstände, alles ist sauber und ordentlich angebracht. Beim Material müssen wir hingegen einen Minuspunkt vergeben. Die Halterungen sind von der Materialstärke etwas zu dünn geraten, können daher ggf. leichter brechen. Die gesamte Ladestation ist aus Plastik, dessen Stärke ca. 1 - 1,5 mm beträgt. Das ist eigentlich ausreichend. Nur die angesprochenen Halterungen könnten etwas stärkeres Material vertragen. + Pluspunkt bei der Verarbeitung - Minuspunkt beim Material Preis / Leistungsverhältnis Die TWINDOCK Ladestation gibt es bereits ab €21,99 bei Ebay, der reguläre Preis liegt bei €24,99. Der Preis ist angemessen für das, was das Gerät technisch und optisch bietet. Fazit Wer eine Ladestation sucht, die mit wenig Aufwand, gutem Design und einem vernünftigem Preis punkten kann, der kann bei der TWINDOCK Ladestation von Speedlink bedenkenlos zugreifen. Gesamtbewertung: Gut. Wir bedanken uns bei der Firma Speedlink für die Bereitstellung der TWINDOCK Ladestation zu Testzwecken.
 
Remastered Version. Seit dem Release der PlayStation 4 sind HD-Neuauflagen ein fester Bestandteil des Line-Up an Games. Unter ihnen befinden sich Titel wie "The Last of Us", "Final Fantasy X/X-2" oder nun auch "God of War III". Vielen Gamern sind die Remastered-Titel ein Dorn im Auge, andere befürworten eine entsprechende Umsetzung von der PS3 auf die PS4, sei es, weil sie die Titel vorher nicht gespielt haben oder genau dieses Spiel nochmals in hoher Auflösung und stabiler Bildrate genießen möchten. "The Last of Us" dürfte bei den Remastered-Titeln ganz oben stehen, schafft es "God of War III" den Titel von Naughty Dog vom Thron zu stoßen? Stürzen wir uns in die Schlacht und finden heraus, was uns diese Version zu bieten hat. Mini-Rückblende auf Teil 1 und 2 Leider wurde nicht die gesamte "God of War"-Reihe nochmals aufgelegt und wer es versäumt hat, die ersten beiden Teile zu spielen, der sollte das ganz schnell nachholen (es lohnt sich einfach) oder aber beginnt mit direkt mit Teil 3 und dem Hintergrundwissen, dass Kratos in Teil 1 und 2 schon so einige Male Ärger mit den Göttern des Olymps hatte, versehentlich seine Frau und sein Kind tötete, für kurze Zeit zum Gott wurde und nun ein wenig zornig ist auf Zeus. (Mehr wird nicht verraten). Was für Veränderungen gibt es in "God of War III"? Klar hat sich am Spielprinzip nichts verändert. Kratos ist immer noch ein richtiger Kämpfer, der mit diversen Waffen, die ihr leicht upgraden könnt, seinen Gegnern mit diversen Kombos einen schnellen Weg ins Jenseits bereitet. Für die erwähnten Waffen-Upgrades sammelt ihr Orbs aus Truhen, die im ganzen Spiel verteilt sind. Die eigentlichen Veränderungen des Spiels sind natürlich die technischen Werte. So präsentiert sich das Spiel in einer 1080p Auflösung und einer stabilen Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde. Natürlich ist das nicht alles. Mit dem Fotomodus können nun Bilder geschossen und bearbeitet werden, wobei die Kamera allerdings nicht komplett frei beweglich ist. Dennoch könnt ihr euch dann an Aufnahmen erfreuen, die mit Hilfe der verbesserten Ausleuchtung die Details im Game noch besser zum Vorschein bringen. Ebenso könnt ihr nun auch erkennen, dass sowohl das Gesicht als auch der Körper von Kratos noch detailierter dargestellt wird als in der PS3 Version. Und wem das noch nicht genug ist, für den bringt die Remastered Version noch alle DLC-Kostüme mit sich. Gameplay Alle Attacken, ob leicht oder schwer, alle Kombos und auch die Spezial-Attacken gehen in gewohnter Weise locker von der Hand und verwandeln den Bildschirm in ein Feuerwerk an Farben und Effekten. Wie auch in der PlayStation 3-Version, sind bei Kämpfen diverse Quicktime-Events vorhanden um spezielle Finishing Moves durchzuführen. Korrekt ausgeführt, verabschieden sich die Gegner entweder von Körperteilen oder hauchen ihren Atem aus. Grafik Wie anfangs schon erwähnt, zeigt sich "God of War III" in einer deutlich verbesserten grafischen Fassung. Der Detailreichtum, die Gestaltung der Spielwelt und die Darstellung des Helden und seiner Gegner sind von Anfang bis Ende überzeugend und selbst für das ungeschulte Auge sofort zu erkennen. Zahlreiche Vergleichsvideos sind im Netz zu finden, wir haben uns für das Video von IGN entschieden. Story Die Story von Kratos in Teil 3 hatten wir anfangs schon ein wenig angekratzt. Kratos ist ein wenig sauer auf den Göttervater Zeus und möchte ihm dies unverständlich und auf seine typsiche Weise beibringen. Doch bevor er Zeus gegenübertreten darf, muss er sich erst so manch anderem Gegner stellen. So befreit er z.B. den Titan Gaia von Poseidon, der in Gestalt eines Pferdes das riesige Ungetüm an seinem Aufstieg Richtung Olymp aufhalten will. Und auch Poseidon begreift schnell, dass Kratos nicht in bester Stimmung ist und sich auf seinem Rachefeldzug nicht beirren lässt. Als Spieler fühlt man sich schnell mit der Figur von Kratos verbunden und taucht voll und ganz in die griechische Mythologie und ihre Welt ein. Sound "God of War III - Remastered" erfreut euch mit einem Surround-Sound, der jeden Audiofanatiker vor Freude im Kreis tanzen lässt. Wertung Bei einer Remastered Version steht an erster Stelle die Frage, ob sich ein (erneuter) Kauf lohnt. Unabhängig davon, ob man das Spiel bereits gespielt hat oder nicht, ist die Antwort ein ganz deutliches JA. Grafik Sehr gut Sound Sehr gut Gameplay Gut Story Gut Steuerung Gut Wiederspielwert Gut Wir bedanken uns bei Sony für die Bereitstellung des Pressemusters. Bildquelle: playstation.com Videoquelle:youtube.com
 
Es hat eine ganze Weile im Regal gestanden und wartete sehnsüchtig darauf, endlich gespielt zu werden. Und nachdem God of War III und Battlefield Hardline zur Seite gelegt werden konnten, hab ich nach langer Zeit "Sleeping Dogs: Definitive Edition" in meine PS4 eingelegt und es auf Herz und Nieren getestet. Ja, das Spiel ist bereits vor einigen Monaten erschienen. Im Rahmen zahlreicher Remastered-Versionen stellte sich die Frage, auch Sleeping Dogs in der verbesserten Version auf der PlayStation 4 ebenfalls das Triaden-Feeling hervorrufen würde. Anfangs war ich nicht sicher, ob ich dem erneuten Kauf zustimmen sollte oder nicht. Immerhin hatte ich das Spiel sowohl auf der PS3 als auch auf der xb360 ausgiebig gespielt. Dann überzeugte mich jedoch der kleine Teufel auf meiner Schulter und so reihte sich das Spiel in meine Sammlung ein. Was kann man sich unter "Sleeping Dogs: Definitive Edition" vorstellen? Nun, das Spielprinzip ist dem von "Grand Theft Auto" sehr ähnlich. Das machte den Titel von Square Enix schnell zu einem Klon, der mit dem Ruhm des Urvaters der Open-World-Gangster-Games zu kämpfen hatte. Und kämpfen ist auch das richtige Stichwort, denn das gibt es in "Sleeping Dogs: Definitive Edition" im Überfluss. Story Schauplatz von Sleeping Dogs ist Hongkong. Officer Wei Shen soll als verdeckter Ermittler den Sun On Yee beitreten, einer chinesischen Triade. Begleitet von seinem Freund Jackie Ma, den er nach einem verpatzten Drogendeal im Gefängnis wiedertrifft. Beauftragt wird Shen von Komissar Pendrew, der sich die kriminelle Vergangenheit von Shen zunutze macht. Jackie bietet Shen an, ihn der "Water Street Gang" vorzustellen und von da an beginnt der Weg von Wei Shen durch die Unterwelt von Hongkong. Wie in einem Film steigert sich der Verlauf der Story bis zum großen Showdown, und Shen muss sich der ein oder anderen Prüfung stellen und sich als immer wieder als Triadenmitglied beweisen. Grafik Wie auch bei "God of War III" zeigt sich bei "Sleeping Dogs: Definitive Edition", dass man aus einem gutaussehenden Spiel ein noch besser aussehendes machen kann. Die Konturen stimmen, die Spezialfahrzeuge erscheinen gestochen scharf und auch die berühmt berüchtigten Umgebungskills haben an Farbe und Intensität gewonnen. Doch jede Medaille hat zwei Seiten. Zwar zeigt sich diese nur in einigen Situationen, diese sind dann jedoch sehr heftig. So geht die Perfomance der PS4 bei den Fahrten mit dem von Dr. Tang entwickelten Spezialfahrzeug dermaßen in die Knie, dass man schon fast von einem Bullet-time-Dauereffekt sprechen könnte. Die Framerate dann liegt weiter unter dem normalen Maß, aber das ist auch nur bei diesen Fahrten der Fall. Das gesamte restliche Spiel zeigt sich ansonsten stabil und ohne weitere Probleme. Sound Ein Spiel wie "Sleeping Dogs: Definitive Edition" benötigt natürlich einen guten Sound, sei es bei den Fahrzeugen, den Waffen oder auch bei der Auswahl der Sprecher. Diese sind nahezu perfekt auf die Charaktere abgestimmt, keiner der Sprecher wirkt fehl am Platze. Wer das Spiel mit Headset genießt, wird nicht enttäuscht werden. Schlägereien oder Schießereien, Rennfahrten oder nur Unterhaltungen. Die Mischung stimmt. Gameplay Im Laufe des Spiels erlangt ihr durch Kampftraining zu neuen Spezial-Techniken, die ihr dann sinnvoll gegen eure Gegner nutzen könnt. Die Tastenkombinationen sind sehr einfach gehalten und schnell zu erlernen. Wer sich dann traut, darf sein Können in Straßenkämpfen unter Beweis stellen und mit gezielten Schlägen und Tritten sein Gegenüber ausknocken. Natürlich ist das Autofahren auch in diesem Spiel ein wichtiger Bestandteil. Zahlreiche Gefährte können erworben werden (die Trophäe ist echt heftig, da man schon über 1.000.000HKD für Klamotten ausgeben kann) und für Rennen oder die freie Fahrt genutzt werden. Und wer grad keinen fahrbaren Untersatz parat hat, stiehlt einen oder ruft den Autoservice an. Die Rennen sind teilweise recht einfach, da bietet es sich an, auch mal mit einem schwachen Gefährt an den Start zu gehen um sein Können unter Beweis zu stellen. Fazit Nicht jede Remastered Version muss schlecht oder überflüssig sein. Das sieht man an "Sleeping Dogs: Definitive Edition". Das Spiel bietet neben einer coolen Story noch jede Menge Action, die natürlich ganz besonders durch die Kämpfe betont wird. Ein paar kleine Schwächen in Sachen Grafik gab es zu bemängeln, ansonsten kann man sich auf einige interessante Spielstunden freuen. Wer alle Trophäen freischalten möchte, hat diverse Rennen, Kämpfe, Einkäufe, Extramissionen und und und als Aufgabengebiet vor sich. Zudem bekommt man alle DLCs, die erschienen sind, mitgeliefert. Wie auch bei "God of War III" kommt die wichtigste Frage am Schluss: Lohnt sich der Kauf? Wer das Spiel noch nicht kennt, sollte zuschlagen. Wer es bereits auf der PS3 hatte, kann verzichten, denn dort war das Game bereits sehr gut. Wertung Grafik Gut, leichte Schwächen Sound Gut Gameplay Gut Story Gut Steuerung Gut Wiederspielwert Ausreichend, nur für Trophäenjäger
 
Wie wird die Zukunft wohl aussehen ? Eine Frage, die sich viele jeden Tag stellen. Nun, bei Call of Duty: Advanced Warfare sieht die Zukunft alles andere als rosig aus. Und wieso das so ist, erzähl ich euch in diesem Review. In diesem Review werden die Kampagne und der Multiplayer thematisiert. Der Exo-Modus folgt in Kürze. Wer das Spiel noch spielen und nicht gespoilert werden möchte, lest euch dieses Review bitte nicht durch. Die Kampagne Im Jahre 2054 nehmen die US-Marines, Private Jack Mitchell (gesprochen von Troy Baker, bekannt aus The Last of Us und Far Cry 4), Private Will Irons und deren Gruppenführer, Sergeant Cormack an einer Mission in Seoul im Kampf gegen Nordkorea teil. Während dieser Mission verliert Will sein Leben und Jack seinen linken Arm. Er wird daraufhin vom militärischen Dienst entlassen. Nach Wills Beerdigung, wird Jack ein Platz bei der Atlas Corporation, die derzeit größte militärische Streitkraft der Welt angeboten. Der Gründer des Unternehmens ist Wills Vater, Jonathan Irons (gespielt von Kevin Spacey, bekannt aus House of Cards). Nachdem Jack das Angebot annahm, erhielt er eine Prothese für seinen linken Arm und begab sich zusammen mit Gideon, Joker und anderen Soldaten von Atlas in den Kampf gegen die Terrororganisation, die KVA, die zuvor mehrere Anschläge ausgeübt hatten. Über die Jahre hinweg wurde die Organisation stärker und verursachte weltweit sogar mehrere Kernschmelzen in Atomkraftwerken. Die schlimmste Erkenntnis dabei war jedoch, dass Irons von diesen Attacken und den Kernschmelzen, ließ sie jedoch zu, um daraus Profit zu ziehen. Jack erfuhr davon und entkam dem Atlas-Hauptquartier, und schloss sich der Sentinel, einer Untergrundarmee an. Die Sentinel, dass Atlas einen Biokampfstoff (einen Virus) entwickelt. In der Stadt, Neu Bagdad wird dieser freigesetzt und endet für fast alle US-Soldaten tödlich. Jack wurde jedoch während seiner Dienstzeit bei Atlas gegen das Virus geimpft. Irons nimmt daraufhin gefangen. Jack schafft es zu entkommen und konnte Irons töten, bevor dieser seine Virusbefüllte Rakete auf den Planeten richten konnte. Der Multiplayer Ja der Multiplayer.. wahrscheinlich 99,9% der Grund, warum sich CoD-Fans einen neuen Teil kaufen. Der Multiplayer in diesem Teil unterscheidet sich so gut wie gar nicht von den alten Teilen. Abgesehen von den neuen Waffen und davon, dass der Spieler ein Exo-Skelett mit einer eigens ausgesuchten Exo-Fähigkeit besitzt und doppelte Jump ausführen kann, hat sich nichts geändert. Das höchste Level vor dem Prestige ist das Level 50. Das Respawn-System hat sich leider nicht verbessert, sondern ist teilweise noch schlimmer als in den vorherigen Teilen. Weiterhin wie auch schon bei MW3 und Black Ops 2, herrscht hier die ständige Host-Migration, welche während eines Matches vom Server neu ausgesucht wird. Das und mehrere kleine Fehler sind der Grund, warum der Spielspaß ausgebremst werden kann. Dennoch ist der Multiplayer nicht allzu schlecht, wie es immer behauptet wird. Mein Fazit Sledgehammer Games und Activision bieten hier einen guten Ableger der CoD-Serie, jedoch keinen gewaltigen Vorsprung von Ghosts. Die Kampagne ist an sich in Ordnung und wurde mit Kevin Spacey echt unterhaltend, jedoch ist sie wie schon die Kampagnen davor zu kurz und bietet wenig Abwechslung. Der Multiplayer ist ziemlich gut, jedoch wird der Spaßfaktor durch das Respawn-System und durch mehrere kleine Macken ziemlich gesenkt. Grafisch ist der Vorsprung nicht unbedingt gelungen, soundmäßig jedoch ist alles super. Kurz und knapp: Call of Duty: Advanced Warfare kriegt von mir eine Wertung von 80%. Vielen Dank an Activision für das Pressemuster. Getestet wurden sowohl PS4-, als auch die Xbox One-Version, welche absolut identisch sind.
 
"Spiderman, Spiderman, Does whatever a spider can." Auch wenn diese Zeilen aus den Spiderman-Filmen mit Toby Maguire stammen, kann man sie als Leitfaden für "The Amazing Spiderman 2" von Activision nutzen. Doch kann dieser Teil mit dem berühmtesten Superhelden auf der PS4 überzeugen? Oder hängt Spidey an einem seidenen Faden, der allzu leicht reißen kann? Wir haben uns den schon etwas älteren Titel mal näher angeschaut, und Spiderman bei seinen Netzschwingern genauer beobachtet. "The Amazing Spiderman 2" hat nichts mit dem gleichnamigen Film zu tun, wie viele vielleicht denken mögen. Das Spiel kam zwar zeitgleich in den Handel und wurde als offizielles Spiel präsentiert, doch von Parallelen fehlt jede Spur. Eine wirkliche Storyline ist in diesem Teil nicht zu erkennen, was daran liegen dürfte, dass die Episoden nicht das Gefühl einer spannenden oder gar zusammenhängenden Geschichte vermitteln. Das gleiche geschieht bei den Konversationen innerhalb des Spiels. Schon nach kurzer Zeit wirken Dialoge einfallslos. Besonders schlimm sind jedoch Spider-Man's Kommentare, sobald er innerhalb Manhattans unterwegs ist. Bei unserem Test schaffte er es, innerhalb weniger Minuten dreimal das gleiche zu sagen. Hier sei erwähnt, dass das Erkunden der Stadt für uns der beste Part war. Spider-Man kommt durch die Netzschwingtechnik schnell voran, da er Ziele direkt anvisieren kann. So ist auch das Aufsammeln der Comics auf den Häuserdächern ein Kinderspiel. Zahlreiche Schurken geben sich im dem Superhelden-Game die Ehre, darunter Schocker, Electro oder Kraven, doch wie in jedem Film ist es auch hier: Nicht nur die Besetzung zählt, alles muss stimmen. Und da fangen bei "The Amazing Spiderman 2" die Probleme erst an. In seinem Spiderman-Outfit sieht Spider-Man wirklich gut aus, erlebt man Peter Parker, der übrigens sehr schnell auf Stan Lee trifft, dann ohne Kostüm, legt sich die Begeisterung. Stan Lee, geistiger Vater des Superhelden, übernimmt eine Rolle als Comic-Laden-Besitzer, wo ihr euch freigeschaltete Comics oder Poster anschauen könnt. Zusätzlich steht euch ein Arcade-Automat zur Verfügung, an dem ihr gegen in Wellen anstürmende Gegner kämpfen müsst, um dadurch wieder Comics usw freizuschalten. Spider-Man kann in seinem Zimmer bei Tante May Outfits sammeln, Fotos aufhängen uvm. Doch um was geht es eigentlich genau in "The Amazing Spiderman 2"? Klar, Spider-Man gegen die bösen Jungs, was auch sonst. Und dabei muss er zeigen, dass ihm seine Spinnensinne in den Mann-gegen-Mann-Kämpfen stets eine Hilfe sind. Leider erweisen sich diese Kämpfe bereits nach kurzer Zeit als eine etwas eintönige Rumhüpferei bzw. Ausweicherei. Mit seinen Netzattacken kann er Gegner kurzzeitig außer Gefecht setzen um sie dann ins Reich der Träume zu schicken. Trotz diverser möglicher Upgrades für die Fähigkeiten oder das Spider-Man-Kostüm bleiben die Kämpfe eher unter den Erwartungen. Auch die Boss-Kämpfe fallen nicht besser aus. Ausweichen, hüpfen, hauen, und wieder von vorne. Die Kameraführung trägt dann zur endgültigen Ernüchterung bei. Da gefielen uns die Herausforderungen, die Spider-Man erledigen muss, weitaus besser. So setzt er z.B. seine Spinnensinne ein, um den am Anfang erwähnten Stan Lee aus einem brennenden Gebäude zu retten. Diese Herausforderungen bringen Punkte, die dann wieder in Upgrades investiert werden können. Alles in allem ist "The Amazing Spiderman 2" leider eine Superhelden-Umsetzung geworden, deren Schwachpunkte die wenigen Lichtblicke deutlich überragen und das auch nur für hartgesottene Marvel-Fans oder Trophäenjäger ggf. einen Wiederspielwert hat. Wertung Grafik Befriedigend Sound Ausreichend Gameplay Mangelhaft Story Mangelhaft Steuerung Befriedigend Wiederspielwert Mangelhaft Wir bedanken uns bei Activision für die Bereitstellung des Pressemusters. Bildquelle: actvision.com
 
Wieder einmal stürzen sich Bioware und EA in die Welt von Dragon Age. Dieses Mal im neuesten Teil "Dragon Age Inquisition". Nach den erfolgreichen Vorgängern sind die Ansprüche recht hoch. Ob es den Ansprüchen gerecht wird, die Gamer heutzutage an ein RPG auf Konsole stellen, wird der folgende Test zeigen. Nach einer kurzen Videosequenz, gelangt man zum Editor, um eurem Helden das richtige Aussehen zu verleihen. Zur Auswahl stehen vier Rassen, Mensch, Elf, Zwerg oder Qunari. Scheinbar unendliche Möglichkeiten bieten sich bei der Gesichtsgestaltung und so kann man schon ein paar Minuten länger benötigen als nur auf WEITER zu klicken. Sobald ihr mit der Erstellung fertig seid, steht die Auswahl der Waffenspezialisierung an. Vom Magier bis hin zum Kämpfer mit zwei Waffen findet sich schnell der passende Typ, mit dem ihr dann auch im Spiel selber eure Gegner in die Knie zwingen könnt. Noch kurz den Schwierigkeitsgrad gewählt und los gehts. Die nächste Videosequenz zeigt, wie ihr bzw. euer Held von Spinnen eine Treppe hochgejagt wird und er sich einer hell-strahlenden Gestalt nähert. Als sich ihre Fingerspitzen berühen, explodiert es um euch herum und ihr findet euch mit einmal auf dem Boden einer finsteren Landschaft wieder, gebrandmarkt mit einem magischen Mal, umzingelt von Soldaten. In Ketten gefesselt werdet ihr einer Verhörung unterzogen, bei der ihr zwei der wichtigen Figuren im Spiel treffen werdet, Cassandra Pentaghast und Leliana. Wieso und woher ihr das Mal habt, könnt ihr den Frauen nicht beantworten. Die Story nimmt ihren Lauf, und die wird so einige unvorhergesehene Wendungen mit sich bringen. Dieses Mal hilft euch dabei, die Risse zu schließen, die durch die Bresche am Himmel von Thedas entstehen und als Portale für allerlei Dämonen dienen. Es beginnt ein Abenteuer, in dem ein erbitterter Krieg zwischen Templern und Magiern tobt, in dem die Kirche ohne geistiges Oberhaupt ist, nachdem es einem Attentat zum Opfer fiel und in dem auch der kaiserliche Hof mit Intrigen, Verrat und anderen Problemen zu kämpfen hat. Solltet ihr die Vorgänger schon kennen, werdet ihr euch im Bezug auf die Völker usw. schnell wieder zurechtfinden. Für wen Dragon Age Inquistion der erste Teil ist, den er spielt, der ist aber nicht verloren, man kommt auch so gut zurecht. Typisch für die RPGs von Bioware sind die enormen Möglichkeiten der Konversationen. Die Gespräche sind meistens sehr ausgiebig und die deutsche Synchro ist sehr gut geworden. Ca. 800.000 Zeilen wurden umgesetzt. Mit dieser Menge überholt man Teil 2 deutlich. Auf Fragen könnt ihr dann im Auswahlverfahren antworten oder auch schweigen. Zusätzlich gibt es gefühlsbezogene Symbole, mit denen ihr die Kontrolle über das Gespräch gewinnen könnt um ans richtige Ziel zu gelangen. Hier sei angemerkt, dass einige Gespräche mitunter länger dauern können, als so manche Unterhaltung mit dem eigenen Frisör. Aber schließlich ist es ja ein RPG und kein Stummfilm. Wie in den meisten RPGs müsst ihr auch in Dragon Age Inquistion entscheiden, wie ihr eure Klasse gestalten und verbessern wollt. So könnt ihr aus drei Pfaden wählen und später auch spezielle Skills erlernen. Bei euren Reisen und Kämpfen werden eure Begleiter, die ihr auch frei wählen könnt und deren Skills ihr entweder automatisch oder manuell wählen könnt, euch tapfer zur Seite stehen. In Kämpfen, in denen ihr gegen die Drachen vorgeht, ist das richtige Setup sowie die richtige Waffenwahl oberstes Gebot. Besonders bei diesen Kämpfen können z.B. Waffen mit Eiszauber erheblich mehr Schaden verursachen als eine Waffe, die auf Feuer ausgelegt ist. Leider zeigt sich hier ein kleiner Schwachpunkt im Spiel. Im Menü kann man auswählen, ob man "Schaden durch Verbündete" ausschalten möchte und so auf einer niedrigen Spielstufe so ziemlich alles einfach in Schutt und Asche legt oder ob man diese Option anlässt und dann entsprechend taktisch vorgeht. Hier ist es wichtig, den Begleitern den Einsatz gewisser Fähigkeiten zu versagen, so dass sie sich nicht gegenseitig niederstrecken. Hat man sich hier ein wenig zurecht gefunden, will man ohne die Taktik gar nicht mehr spielen (leicht kann jeder^^). Quests & Handwerk Quests, Quests und nochmals Quests. Dragon Age Inquisition verfügt über derart viele Quests, dass man sich nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen könnte. Über die gesamte Map finden sich immer wieder einzelne Punkte, an denen man Quests erhält, an denen wichtige Items aufgesammelt werden können usw. Lagerpunkte, die eingerichtet werden, dienen später als Schnell-Reiseziele, hier können auch Begleiter gewechselt werden. Im Ratsraum eurer Burg, der Himmelsfeste, befindet sich der Inquisitionstisch. Hier stehen euch Berater zur Seite, um die auf der Karte von Orlais und Ferelden aufgeführten Quests zu bestehen. Einige dieser Quests führen euch in neue Gebiete. Andere wiederum bringen euch Gold, Einfluss oder Rohstoffe. Um Ressourcen zu finden, die später für die Erweiterung der Himmelsfeste genutzt werden können oder für neue Waffen und Rüstungen verfügt euer Charakterüber eine Suchfunktion, die dann anzeigt, wo etwas Brauchbares zu finden ist. Die Himmelsfeste kann auf verschiedene Arten ausgebaut werden, so kann im Innenhof ein Garten entstehen, in dem ihr seltene Pflanzen züchtet, die dann wieder für Tränke genutzt werden können. Wer gerne seine eigene Rüstung schmieden möchte, für den steht eine Werkbank bereit, an der dann fleißig gehämmert und geschraubt werden kann. Höherwertige Rüstungen oder Waffen verlangen entsprechende Rohstoffe, die durch Quests oder fleißiges Sammeln den Weg in eure Tasche finden. Steuerung Sehr großes Augenmerk liegt immer auf der Steuerung bei einem RPG. Viele Befehle oder Aktionen müssen untergebracht werden, ohne dass sich der Spieler dann am Controller die Finger bricht. Dies ist bei Dragon Age Inquisition gut gelöst worden. Die Steuerung geht leicht von der Hand, die Umlegung auf den PS4-Controller ist im Gegensatz zur PC-Version deutlich besser. Grafik Nicht mit Reizen geizen. So könnte man es am besten beschreiben. Dragon Age Inquisition hat grafisch einiges zu bieten. Die Gestaltung der Landschaften, Höhlen, Monster, Gegner und natürlich der Drachen bietet so manchen optischen Leckerbissen. Natürlich gibt es hier und da auch ein paar kleinere Fehler, wie z.B. der Gegner steht halb in der Wand oder unter dem Boden, aber alles in allem lohnt es sich, auch mal ganz ruhig ein wenig die Umgebung anzuschauen. Wertung Grafik Gut Sound Gut Gameplay Gut Story Gut Steuerung Befriedigend Die Auswahl an guten RPGs ist auf den neuen Konsolen leider noch etwas spärlich. Diese kann man an einer Hand abzählen. Allerdings braucht sich Dragon Age Inquisition nicht hinter den anderen zu verstecken. Es bietet viel, es kann viel und wer Lust hat, gute 100 Stunden in ein Abenteuer zu investieren, der darf ruhig zugreifen. Wir möchten uns am Ende bei EA für die Bereitstellung des Pressemusters bedanken. Bildquellen: gamespot.com
 
Den ersten richtigen Satz für eine Review zu finden ist manchmal mindestens genauso schwer wie die richtige Einleitung in einem Bewerbungsschreiben. Was ist es, das einen Ego-Shooter spielenswert macht? Das Teamplay? Die Waffen? Die Maps? Eigentlich alles davon. Doch Battlefield Hardline bildet hier eine Ausnahme. Mehr nach einem kleinen Vorwort. Als vor einiger Zeit die erste spielbare Beta veröffentlicht wurde, war der Ersteindruck weit hinter den Erwartungen geblieben. Die Grafik schien in keinster Weise einem Titel für die aktuelle Konsolengeneration gerecht zu werden. So kam es, wie es kommen musste. Dieser Teil der Battlefield-Reihe sollte nicht unbedingt seinen Weg in die Bibliothek finden. Nach Battlefield 4, das leider in der Anfangsphase über eine langen Zeitraum hinweg unter vielen Bugs litt, wäre dies auch fast so gekommen. Doch nach anfänglicher Skepsis entschied ich mich dann doch dazu, dem Spiel eine weitere Chance zu geben. Nach der Installation stand als erstes die Kampagne auf dem Programm. Ego-Shooter verfügen meistens über einen Kampagnenmodus, der eher durch eine extrem kurze Spieldauer überzeugt als durch das eigentliche Spielgeschehen. Und genau hier setzt sich Battlefield Hardline von der Masse ab. Natürlich ist die Storyline auch zeitlich begrenzt, im Vergleich zu anderen Spielen des gleichen Genres jedoch beachtlich lang. Die Kampagne, die über 10 Episoden verfügt, versteht es, ab den ersten Bildern den Spieler zu fesseln. Von der ehemaligen Beta-Grafik ist nichts mehr zu sehen. Nach einem kurzen Prolog wird eine zeitliche Rückblende gestartet, die das Geschehen vor drei Jahren zeigen. Miami präsentiert sich im typischen 80er Jahre-Look-Neonlicht, wie man es noch aus Serien wie Miami Vice kennt. Innerhalb der Kampagne übernimmt der Spieler die Rolle des Polizisten Nick Mendoza, einem kubanischen Einwanderer, der von Nicholas Gonzalez dargestellt wird. An der Seite von Carl Stoddard (Travis Willingham) bekämpft er die Unterwelt von Miami. Im weiteren Verlauf bekommt Mendoza dann von seinem Captain Julian Dawes, gespielt von Benito Martinez, einen Partner zugewiesen, oder besser gesagt, eine Partnerin. Kelly Hu übernimmt die Rolle der Polizistin Khain Minh Dao und begleitet Mendoza von dort an. Mendoza verfügt anfangs über ein beschränktes Waffenarsenal, was dem Spielspaß aber in keinster Weise schadet. Schließlich ist Mendoza ein Polizist und daher hat er auch die Möglichkeit auf andere Art seine Gegner außer Gefecht zu setzen. Er kann Gegner dazu zwingen sich zu ergeben, diese dann zu fesseln und dafür Punkte zu kassieren, die dem Spieler den Aufstieg in ein höheres Level ermöglichen. Je höher die Level umso besser die Waffen, die dann zur Auswahl stehen. Das mag nicht sonderlich aufregen klingen, ist aber manchmal ein unverzichtbarer Part, denn so hält man sich weitere ungebetene Gegner vorerst vom Hals. Eröffnet man einfach das Feuer, verwandelt sich der Spielabschnitt in eine Schießerei, die häufig kein gutes Ende für den Spieler nimmt. Die richtige Taktik ist also auch hier mitunter effektiver als die Axt im Walde. Zur Ausrüstung gehört unter anderem ein Scanner, mit dem der Spieler steckbrieflich gesuchte Verbrecher analysieren, Gegner markieren und Hinweise entdecken kann. Alle Hinweise und Beweise können audiovisuell abgerufen und genutz werden. Mendoza erlebt einige Höhen und Tiefen während der Kampagne, die durchaus Vorlage für eine TV-Serie sein könnte. So verliert er durch Korruption innerhalb der Polizei seine Marke, darf dann 3 Jahre ins Gefängnis und hier wird dann der Prolog fortgeführt indem er sich in die eigentliche Story verwandelt. Die Konservationen der Charaktere untereinander wirken nie langweilig, sind spannend dargestellt und man freut sich nach jeder Episode auf die nächste. Besonders cool ist das Feature mit der Rückblende. Wer also nach der ersten Episode abspeichert und am nächsten Tag weiterspielen möchte, bekommt nochmals die Geschehnisse im Schnelldurchlauf präsentiert. Um keine weiteren Details aus der Story zu verraten, breche ich hier ab und wende mich Steuerung, Gameplay, Grafik, Sound und den Waffen zu. Wie man es von Shootern gewohnt ist, kann schnell zwischen der Primär- und der Sekundärwaffe mittels der Dreieck-Taste gewechselt werden. Diverse Waffenerweiterungen können freigespielt werden, wie z.B. größere Magazine, Schalldämpfer oder unterschiedliche Visiere. Über das D-Pad erhält man Zugriff auf die Gadgets, darunter Gasmaske, Taser oder eine schutzsichere Weste. Alles in allem ist die Steuerung sehr einfach zu handhaben, Gamer, die bereits einige Shooter gespielt haben, dürften nur wenige Augenblicke benötigen, um mit der Steuerung vertraut zu sein. Aber auch für Einsteiger ist die Steuerung ganz leicht zu erlernen, so dass sich rasch ins Spielvergnügen gestürzt werden kann. Grafik. In dieser Konsolengeneration müssen die Spiele immer höheren Ansprüchen gerecht werden. Battlefield Hardline ist da keine Ausnahme. Allerdings hat man bei Visceral Games und DICE es bestens verstanden, dem Spiel eine zeitgemäße Optik zu verpassen, die sich weit von dem unterscheidet, was man im Anfangsstadium noch zu sehen bekam. Das Motion Capturing ist sehr gut geworden, die Charaktere sind den Schauspielern wirklich wie aus dem Gesicht geschnitten, ganz besonders Eugene Byrd, der in Battlefield Hardline den Part von Marcus "Boomer" Bone, einem Hacker, übernimmt. Abundzu ist die Lippensynchronität nicht hundertprozentig, dies fällt aber nur an einer Stelle innerhalb der Kampagne auf. Satte Farben und ein hohes Maß an Details verhelfen dem Spiel dazu, auch in dieser Rubrik Pluspunkte zu sammeln. Und auch für Freunde der Zerstörung ist gesorgt. So können diverse Tanks, Gasflaschen u.ä. in die Luft gesprengt werden. Aber es gibt immer eine Steigerung. Und was kann besser sein als eine Waffe? Richtig. Ein richtig große Waffe. So darf man im Spiel auch noch ein Panzer steuern und den Gegner damit einheizen. Doch was nützt der beste Panzer, wenn der Sound nicht stimmt? Keine Angst, jede Waffe, jeder Schuss hat einen kräftigen Sound, so wie man es von Battlefield gewohnt ist. Besonders mit einem Headset (hier wurde mit dem 2.0 von Sony getestet) wirken die Schüsse noch realistischer. So hat auch jede verfügbare Waffe ihren typischen eigenen Sound, die MP hört sich an wie eine MP und eine Shotgun klingt wie eine. Schalldämpfer machen sich deutlich bemerkbar, schwächen jedoch einige Stats der jeweiligen Waffe ggf. ab. Die Durchschlagskraft der Waffen ist unterschiedlich. So kann eine Shotgun aus der Nähe tödlich sein, mit einer MP benötigt man eventuell ein paar Kugeln mehr. Das Spiel erschlägt den Spieler nicht mit einer unüberschaubaren Masse an verschiedenen Waffen, die Auswahl bleibt stets übersichtlich und man findet schnell seine persönliche Lieblingswaffe. Der Kampagnenmodus von Battlefield Hardline ist wirklich ein großer Schritt nach vorne. Mit einer Spielzeit von ca. 8 Stunden, die sich bei einer anderen Vorgehensweise deutlich erhöht, macht Battlefield Hardline den ersten Schritt in Richtung 'Längere Kampagnen-Spielzeit'. Hoffentlich wird bei weiteren Spielen dieses Genres die Hauptstory mehr beachtet und entsprechend vergrößert, unabhängig davon, ob die Spiele eher für die Multiplayer ausgerichtet sein mögen. Wertung der Kampagne: Grafik Gut Sound Gut Gameplay Gut Story Sehr Gut Die Kampagne ist abgeschlossen. Nun noch der Multiplayer. Hier zeigt sich Battlefield in gewohnter Form, allerdings sind die Modi natürlich etwas anders als sonst. Die Spieler haben nun u.a. die Aufgabe Geiseln zu beschützen oder zu entführen, Fahrzeuge sicherzustellen oder zu stehlen, immer abhängig davon, ob man aktuell als Cop oder als Verbrecher unterwegs ist. Besonders Spaß macht hier der Hotwire-Modus, bei dem in diversen Fahrzeuge Jagd auf Gangster machen kann oder durch geschickte Fahrweise und geballte Feuerkraft den Cops entkommen kann. Die zahlreichen Modi erhöhen den Spielspaß, da man als Anfänger nicht ausschließlich im Team Deathmatch als Punktelieferant dient. Die Waffenauswahl ist wie im Singleplayer übersichtlich gehalten, Waffenerweiterungen können freigeschaltet werden. Die Maps sind teilweise sehr groß, die Server gut besucht. In jedem Spiel waren stets die volle Spielerzahl zu finden, am meisten wird natürlich Team Deathmatch oder Eroberung gespielt. Das Gameplay ist rasant schnell, als Anfänger hat man es allerdings ziemlich schwer, schadlos die Runden zu überstehen, denn bekannterweise finden sich bei Battlefield stets Spieler, die es im wahrsten Sinne des Wortes "wirklich drauf haben". Dennoch hat mir dieser Multiplayer-Modus zahlreiche amüsante Stunden beschert. Wertung Multiplayer-Modus: Grafik Gut Sound Gut Gameplay Gut, sehr schnell, für Anfänger manchmal zu schnell Modi Gut, abwechslungsreich, für jeden etwas dabei. Alles in allem kann ich Battlefield Hardline trotz anfänglicher Zweifel durchaus empfehlen. Wer einen Shooter sucht, der nicht unbedingt alltäglich ist, sich durch einen überzeugenden Kampagnen-Modus auszeichnet und im Multiplayer auch für Anfänger etwas bietet, der sollte zugreifen und dürfte zahlreiche spannende Spielstunden erleben. Abschließend möchte ich natürlich bei EA für die Bereitstellung des Pressemusters bedanken.
Okay, entweder habe ich ein Knick in der Optik oder es hat tatsächlich noch keiner eine Kritik zu "The Crew" verfasst. Also gebe ich mal meinen bescheidenen Senf dazu. Nach ordentlichem Rühren der Werbetrommel ist es endlich da: The Crew. Das Baby der Produktionsfirma Ubisoft, ihresgleichen verantwortlich für Knaller wie die "Assassins Creed"-Reihe oder "WatchDogs". Nun also ein Racing-MMO, was meines Wissens nach in der Form noch nie da gewesen ist. Aber mal auf Anfang. Worum geht es hierbei überhaupt? Man spielt den Kleinkriminellen Alex, der quasi in seinem Auto lebt und durch zwielichtige Ereignisse erstmal im Knast landet. Nach einer gewissen abgesessenden Zeit kommt dann eine durchaus attraktive Dame namens Zoe, ihrerseits FBI-Agentin, um die Ecke und bittet Alex, der mit seinem Vollbart und Nerd-Brille als Hipster durchgehen könnte, um Hilfe, um ihr bei einem Fall zu helfen. Bei getaner Aufgabe wird als Gegenzug sein Strafregister gelöscht und er ist wieder ein freier Mann. So, erstmal nichts besonderes, es ist primär ein Rennspiel, Story technisch braucht man also nicht allzu viel erwarten. Leider bleiben die Charaktere im Laufe des Spiels relativ oberflächlich und man erfährt vergleichsweise wenig von den Herrschaften, aber ansonsten bildet die Geschichte ein gutes Grundgerüst für das "Wieso? Weshalb? Warum?". Kommen wir zum Herzstück: die RIESIGE Karte von The Crew. Dargestellt wie die USA in Kleinformat mit zwölf Großstädten, u.a. Miami, New York, Seattle, Las Vegas, zwischendrin gespickt durch kleinere Ortschaften. Natürlich kann man sowas nicht maßstabsgetreu nachbauen, aber von einer Küste zur anderen, in diesem Fall von Ost nach West, braucht man mit Sicherheit eine Stunde Fahrzeit. Dazwischen gibts eine Menge zu entdecken: die Wüste Nevadas, die verschneiten Berge Utahs und Wyomings, die saftigen Wiesen des mittleren Westen, die sumpfigen Moore der Everglades, die sonnigen Küsten Floridas und so weiter und sofort. Es gibt jede Menge zu entdecken und zu erforschen. Zwischendrin stehen einem über 500 Tests zur Verfügung, beispielweise Sprung-, Präzisions- oder Tempotests, an dem man sein Können testen kann. Jedoch macht man diese nicht nur aus Spaß an der Freunde, nein, diese Tests sind auch die einzige Möglichkeit an Teile zu kommen, die man in sein Auto verbauen kann. Je besser man abschneidet, umso bessere Teile bekommt man. Ein an sich einfaches Prinzip. Bis man das aber erstmal rausgefunden hat, das man Teile nur über dieses Verfahren bekommt, kanns auch dauern, denn ein Nachteil ist hier, dass das Spiel einen ein bisschen alleine lässt und es nicht erklärt. Und hiermit zum nächsten Thema: Die Autos. Es sind insgesamt ca. 35 Stück, die, laut Ubisoft, mit der Zeit noch aufgestockt werden. Angefangen von Muscle Cars, über japanische Exportschlager zu europäische Exoten. Und jeder Wagen hat eine detaillierte Innenaussicht, wenn man in der Cockpit-Perspektive durch die Gegend düsen möchte. Für jeden also was dabei. Die Wagen kann man dann, je nach Exemplar, in die fünf Kategorien umbauen: Straße, Gelände, Performance, Rallye und Rennen. Wobei man nicht alle Wagen in alles umbauen kann, die Auswahl ist vorgegeben. Und jede Kategorie hat natürlich seine Vor- und Nachteile. Ein Rennwagen geht auf der Straße ab wie Schmitts Katze, wobei er Offroad natürlich kaum von der Stelle kommt. Ein Geländewagen hingegen fühlt sich auf Schotterpisten wohler als auf Asphalt. Jedoch braucht man hier keine Simulation zu erwarten. Man kann zwar zwischen Controller und Lenkrad entscheiden, jedoch ist das Handling eher arcadelastig und man muss sich erstmal dran gewöhnen. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings dran. Kann man das Ganze denn jetzt als MMO bezeichnen? Man kann jede Storymission entweder allein oder mit seiner Crew spielen, wobei diese Crew aus maximal vier Personen besteht. Man kann natürlich die Crew mit Freunden bilden. Man hat aber auch die Möglichkeit das so genannte "Schnell-Koop" zu wählen, wo alle Fahrer in der Nähe gefragt werden, ob man mitfahren möchte. Man ist also nicht an einer Crew gebunden, man kann eine Crew jederzeit verlassen und eine neue bilden. In der Crew kann man selbstverständlich über Headset miteinander kommunizieren. Gehen die anderen einem auf die Nerven, kann man den Sprachchat problemlos deaktivieren. Selbstverständlich gibt es auch PvP-Events, wobei meine Erfahrung ist, dass, bis man in einer Lobby landet, schon gerne mal 10-15 Minuten vergehen können. Ist man aber erstmal in so einer Lobby, laufen die Server stabil, bin bisher nirgendwo rausgefolgen. Ist es denn ein "Mass Multiplayer"? Meiner Meinung nach nicht. Man fährt immer mit höchstens acht weiteren Personen durch diese riesige Welt, was bezüglich der Größe der Karte eher mickrig ist. Es müssen ja nicht direkt 2000 sein, aber mehr hätte ich mir persönlich schon gewünscht. Jedoch ist der Multiplayer-Aspekt doch getroffen, da man für jeden Test eine Punktzahl bekommt, mit der man sich messen kann, sei es mit fremden Spielern und man will einfach nur die Weltrangliste raufklettern oder sei es sich mit der eigenen Freundesliste zu konkurrieren. Ein heiteres "Wer ist besser?"-Spiel ist also vorhanden und macht sehr viel Spaß. Zudem kann man PvP-Events auch privat starten, sprich mit seiner eigenen Crew, und man kann hier ein paar Runden miteinander drehen. Mein PERSÖNLICHES Fazit: Wer ein gutes Racing-Game mit Multiplayer-Anteil haben möchte, wer dabei nicht so auf realistisches Handling achtet und eher Spaß am Fahren haben möchte, wer eine riesige Karte erkunden möchte, wer sich bei zig Tests messen möchte, der hat hier seinen Spaß. Wer widerum eine knallharte Rennsimulation haben möchte, sollte doch lieber zu Gran Turismo oder Forza greifen. Für mich eine Kaufempfehlung!
 
Doom Classic Complete PS3 Review Entwickler: Id Software | Publisher: Bethesda | Plattform: PS3 Genre: 3D-Spiel | Preis: 14,99 € [Stand: Oktober 2014] | Erschienen am: 21.11.2012 Doomed To Survive 1993 kam das seinerzeit grösste Spiel aller Zeiten heraus, dessen Episoden "Knee Deep In The Dead", "The Shores Of Hell" und "Inferno" nach Bibelzitaten aus dem Buch der Apocalypse benannt sind, was besonders aus der Erweiterung "Thy Flesh Consumed" deutlich hervorgeht. Es wurden mehr als 8,5 Millionen Exemplare des Spiels weltweit verkauft, und die Kritiker bezeichnen das Spiel bis zum heutigen Tag als einflussreichstes Videospiel überhaupt.Der überwältigende Erfolg des Spiels ging 2 Jahre später sogar so weit, dass es Ende 1995 auf mehr Computern installiert war als das neue Betriebssystem Windows 95. Seinerzeit von einem Reviewer als "Droge fürs Kleinhirn" bezeichnet, sind die Impulse wirklich kurz gesteckt: die Welt ist dein Feind, es geht nur ums Überleben, jeder ist sofort zu eliminieren - Schüsse, Feuerbälle, Bisse, Plasmastrahlen, Lava, Säure und bewegliche Wände bedeuten den sofortigen Tod. Der ein Jahr später erschienene Nachfolger "Hell on Earth" definiert das Spiel ziemlich gut, in der Hölle auf Erden kann man es sich nämlich in den dortigen riesigen Levels nämlich schon mal gemütlich machen. Gateway To Hell Beeinflusst von dem Film "Aliens", wird man als Space Marine auf den Mars verbannt, wo die Union Aerospace Corporation geheime Experimente mit Portalen zu den Marsmonden Phobos und Deimos durchführt, die derart schieflaufen, dass eine überdimensionale Pforte entsteht, die das Böse magisch anzieht. Alle UAC Mitarbeiter werden sofort getötet oder verwandeln sich in Untote, die der Spieler zusammen mit übernatürlichen Monstern eliminieren muss, um sie von einer Invasion der Erde abzuhalten. Am Ende von Knee Deep In The Dead betritt der Marine den Teleporter zum verschwundenen Planeten Deimos, nur um auf der Stelle von Monstern überwältigt zu werden. Zu Beginn von The Shores Of Hell teleportiert er sich diesmal erfolgreich zum Marsmond, wo das Portal zum Bösen die UAC Installation deformiert und mit alienalen Strukturen überwuchert hat, im Finale ist der grosse Cyberdemon zu besiegen, nach dessen Ableben er herausfindet, was mit Deimos passiert ist, er gleitet und schwebt nämlich über der Hölle. Genau dahin begibt sich der adrenalingeflutete, mit Wahnsinn konfrontierte Spieler in der Episode Inferno, wo es gilt den Spider Mastermind, der die Invasion geplant hat, mit einem bis dahin hoffentlich komplettierten Arsenal an Plasmawaffen zu eliminieren. Er findert nach dessen Ableben ein verstecktes Gateway zur Erde, die es in der letzten Episode Thy Flesh Consumed von der Alien-Invasion zu befreien gilt. The Perfect Beam Ich muss sagen, dass ich Doom Classic Complete bis zum letzten Bit auf der PS3 genossen habe, denn es hat sensationell konvertierte 1080 p HD-Grafik, die dem Original bis in den letzten Farbsprite und Pixel treu bleibt. Dies gilt auch für den neuen Sound in Dolby Digital und DTS, der dynamisch, kraftvoll und dabei völlig neutrale Klangfarben hat, ohne dass auch nur ansatzweise am Sound selbst etwas geändert worden wäre. Damit nicht genug sind ausser Doom 1 und 2 auch noch No Rest For The Living, die Masterlevels for Doom 2 sowie die Final Doom Episoden TNT Evilution und The Plutonia Experiment mit dabei - die 151 Level haben es unter Nutzung des luxuriösen Analog Sticks des PS3 Gamepads wirklich geschafft, mich zwei Wochen buchstäblich in eine andere Welt zu teleportieren. Es gibt ausserdem noch einen Online Multiplayer mit Koop und Deathmatch für bis zu 4 Spieler , wo man schnell neue Freunde im Kampf gegen das Imperium des Bösen findet, und zuhause gibt es die gleiche Option mit Splitscreen für ebenfalls bis zu 4 Freunden - vorausgesetzt man nennt soviele Gamepads sein eigen. My ID is... Hier gilt es nun ausserdem noch ein persönliches Fazit zu ziehen, von einem Spiel, das es geschafft hat, mich über viele Jahre hinweg am Bildschirm zu begeistern. Was als kostenlose Shareware begann, entwickelte sich damals zu einem gesellschaftlichen Kult, mit dem zugegebenermassen ziemlich billigen Effekt des Konsumierens der State of the Art-Grafik - so ungefähr als wenn man als N64-Spieler auf einmal The Last Of Us auf der PS3 vor der Nase hat. Viele kauften sich extra einen neuen Rechner dafür, zu einer Zeit, wo ein 386er PC über 1500 DM kostete, und nicht selten wurden diese mitsamt der klobigen Monitore zu Freunden geschleppt, um gemeinsam gegen die Invasion des Bösen zu bestehen oder gegeneinander anzutreten. Damit nicht genug, habe ich damals Screenshots und Gameplays aufgenommen und selbst per Editor spielbare 3D-Welten erschaffen, das ist selbst bei The Last Of Us heutzutage nicht möglich. Ich habe mal in einer amerikanischen Online-Zeitschrift gelesen, das das Spiel einem keine andere Wahl lässt, als in einer höllischen Welt jeden und alles töten zu müssen, und ich muss komischerweise sagen, dass genau dieser fade Nachgeschmack damals geblieben ist, als sich mit Windows basierten Spielen und 3DFX-Grafikkarten endlich völlig neue Möglichkeiten erschlossen, denn selbst ID Softwares Nachfolger Quake war 1996 allen anderen Spielen grafisch und adrenalintechnisch um Welten voraus. Fazit: Wie alle anderen grossen Videospiel-Kunstwerke auch, kann man nur Doom nur lieben oder hassen, damals zu Recht ndiziert, atmet es trotz jetziger FSK 16 Neubewertung immer noch die Atmosphäre des Verbotenen, Bösen und Düsteren und zieht einen durch sein kompromiss- und atemloses Nonstop-Action-Gameplay immer noch magisch in seinen Bann - Räume werden auf einmal dunkel, in der hinteren rechten Ecke gurgelt etwas, und tödliche Monster teleportieren sich aus dem Nichts direkt vor die Schrotflinte. Die richtigen Schalter müssen umgelegt, Lifts benutzt und alle Keycards gefunden werden, und ohne Munition oder Medipacks steht man nur mit Fäusten oder Kettensäge bewaffnet kurz vor der Ohnmacht - und dem fatalen Aus. Das HD-Remake kann vom Umfang, der Originaltreue und den vielen Spielmöglichkeiten nur als sensationell bezeichnet werden, bis zu 4 Spieler online oder offline, unbegrenzt Savegames und perfekte Controller Unterstützung mit Vibrationsfunktion - fürs Strafen muss man übrigens nur den Analog Stick nach links oder rechts bewegen. Nur allein die Features, die das Spiel seinerzeit durch Aufzeichnung des persönlichen Gameplays und dem Erschaffen eigener Level so innovativ gemacht haben, fehlen - dafür entfallen dann zum Glück auch die vielen Cheat Codes, die den Trip seiner Ursprünglichkeit und Archaik komplett berauben und in Langeweile stürzen würden. Bewertung: Grafik: 10/10 Sound:10/10 Musik: 7/10 Gameplay: 8/10 Spielspass: 10/10 Umfang: 11/10 Gesamt: 10/10 Hier ein Trailer mit Musik von Jerry Goldsmith und Basil Poledouris: Youtube - Doom Classic Complete Trailer Doom Artwork: by SnakeDTS
Vorneweg, ich bin 13, d.h. ich kenne beide Reihen nicht von Anfang an, mein erstes Spiel am PC war vor ein paar Jahren PES 5, dann kamen Fifa 8,10,12 jeweils 1 Jahr nach Release. Im Juni hab ich mir dann die PS4, meine erste Konsole gekauft, bei Amazon gabs ein Angebot, beim Kauf der Playstation gabs Fifa für 30€ dazu. So hab ich mir dann Fifa 14 statt NBA 2K 14 gekauft, dann 2 Monate Fifa gespielt, fand es super, Fifa 15 direkt vorbestellt, wie das dann so ist, eingelegt, am Anfang auch toll gefunden, Bewertungen bei Amazon gelesen... 2 Sterne Durchschnitt nach 400 Bewertungen ??? Dann kam vor ein paar Tagen PES15 in die PSN Weihnachstangebote, nach langem Überlegen gekauft, kurz gesagt bin ich weder EA noch Konami Fan... Jetzt aber zu den Punkten: - Gameplay - Atmosphäre/Stimmung - Spielmodis - Sonstiges - Fazit 1. Punkt: Das Gameplay FIFA15: Das Gameplay ist auch in diesem Jahr wieder sehr flüssig, der Ball rollt schneller als im Vorgänger, man kann dem Ball entgegenlaufen, Steilpässe rollen auch mal aus, es gibt mehr Animationen und das wars dann auch schon an spielerischen Neuheiten. Leider überweigen aber in diesem Jahr die negativen Punkte eindeutig: Es geht nur um die Schnelligkeit, ohne schnelle Spieler geht gar nichts mehr. Ein Cristiano Ronaldo ist weder online noch offline zu schlagen aufgrund seiner Schnelligkeit sind Weltklassespieler wie z.B. Lahm, Alonso ( dafür musste ich extra mit Bayern spielen :(, sonst immer Leverkusen) machtlos gegen schnelle, dribbelstarke Angreifer. Wenn ihr das genauer lesen wollt, empfehle ich euch die Bewertungen bei Amazon oder gebt einfach mal bei Goggle Fifa durchrennen/laufen ein, dann seht ihr was ich meine. Und noch was, was mich sehr ärgert: man erkämpft sich über 80 Minuten ein 1:0, nur damit der Gegner in seinem ersten Angriff die ganze Abwehr umkreist und trifft, sodass man wirklich das Gefühl hat, dass das System hat. Damit lass ich es jetzt aber auch gut sein. Fifa 15 bekommt in der Kategorie Gameplay von mir gnädige 6 von 10 Punkten. PES15: Auch hier ist das Spiel dieses Jahr sehr flüssig geworden, der Ball rollt sogar noch schneller und realistischer als in Fifa. Generell muss man sagen, Konami hat diese Jahr gute Arbeit geleistet. In PES muss man versuchen seine Taktik dem Gegner aufzuzwingen und vor allem viel Passen um die Abwehr zu überlisten, was wesentlich mehr Spaß macht als bei Fifa einfach druchzurennen und Kreis zu drücken. Negativ ist mir nur aufgefallen, dass es bei Fouls immer die gleichen Animationen und Schreie gibt und dass die Spieler den echten von weitem teilweise überhaupt nich ähneln. So ist z.B. Tin Jedvaj von weitem ein breit gebauter, braunhaariger Spieler. Außerdem versteht man die Kommentatoren teilweise ziemlich schlecht. Pes 15 bekommt in der Kategorie Gameplay von mir verdienete 9 von 10 Punkten. 2.Punkt: Die Atmosphäre/Stimmung Fifa 15: Eins muss man Fifa lassen: die Stimmung übertrifft alle anderen Fußballspiele davor. Im Signalidunapark hört man wenn man gegen den BVB das ganze Spiel über ein lautes BVB, BVB !!! Solche Momente gibts leider nur in wenigen Spielen, da es nur wenige originale deutsche Stadien gibt. So spielt Leverkusen z.B. seit Jahren im Stade Munipical, eine Katastrophe, aber das gehört in diesem Test nicht zu den Kriterien. Kurz gesagt hat Fifa hier alles richtig gemacht, daher 10 Punkte, volle Punktzahl. Pes15: Hier hört man leider keine Fangesänge, was daran liegt, das Konami keinerlei Satdionlizenzen besitzt und das damit nicht möglich ist. Man hört meistens nur das Klatschen aller Fans bei guten Aktionen oder das Pfeifen bei einem Foul. Aber auch hier ist die Stimmung generell gut. Pes bekommt hier 8 von 10 Punkten. 3. Punkt: Die Spielmodis Fifa 15: Ultimate Team, Managerkarriere, Spielerkarriere, normale Turniere sind auch wieder dabei, generell sind die Modis alle gut bis sehr gut. Aber auch hier kann man alle Modis noch weiter vertiefen, wie Pes zeigt. Da aber alles komplett lizensiert ist machen alle Modis großen Spaß. Fifa bekommt von mir 9 von 10 Punkten in der Kategorie Spielmodis. Pes15: Hier gibt es im Grunde die gleichen Modis wie bei Fifa nur unter anderen Namen und ohne Lizensen, machen alle aber auch Spaß, da diese weiter vertieft sind ( mir sind sie schon zu kompliziert, ich spiele immer Championslegaue) als bei Fifa. Außerdem gibt es die Championsleague und die Europaleague. Schwierige Entscheidung, aber wenn man es verstanden hat macht es wahrscheinlich großen Spaß. Daher bekommt auch PES 9 von 10 Punkten in dieser Kategorie. 4. Sonstiges: Fifa 15: Das Menü ist gewohnt übersichtig, wenn auch ohne große Veränderungen zum Vorgänger. Im Hintergrund läuft ein guter Musikmix, man kann die Songs auch jederzeit wechseln... Was ich auch gut finde ist, dass man pro Spiel und besonderen Aktionen Punkte bekommt und diese dann gegen Dinge, wie z.B. Schuhe, Bälle oder so was eintauschen kann. Die Ladezeiten dauern generell nie lang, außer beim Start ( 30 Sekunden ) und bei der Onlinespielersuche ( 20 Sekunden ). Pes15: Hier ist das Menü leider sehr langweilig und teilweise auch unübersichtlich in einem schlichten weiß gestaltet, was man sicherlich hätte anders gestalten können. Auch hier läuft ein guter Musikmix im Hintergurnd und auch hier bekommt man Punkte, ob man die einlösen kann weiß ich nicht, hab mir das noch nicht genauer angeschaut. Die Ladezeiten sind etwas schneller als bei Fifa. Hier noch die oben erwähnten Amazonlinks: http://www.amazon.de/FIFA-15-Standard-PlayStation-4/product-reviews/B00KQKPSCE/ref=sr_1_2_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1 http://www.amazon.de/Konami-116214780001-PES-2015-PlayStation/product-reviews/B00KM5VA6G/ref=sr_1_1_twi_1_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1 Fazit: Zählt man die Punkte zusammen gewinnt PES 17:16. Zu knapp ? Ja ! PES schlägt Fifa in dieses Jahr teilweise um Längen, vor allem in der wichtigsten Kategorie, dem Gameplay. Wer nicht alle Lizensen braucht, empfehle ich PES 15 zu kaufen, das Spiel ist jeden Cent wert, was ich bei Fifa dieses Jahr nicht behaupten kann, da die EA Masche jedes Jahr 3 Neuerungen irgendwann ausgereizt ist, was dieses Jahr definitiv erreicht wurde. Kurz gesagt ist die Revolution der Fußballspiele da: PES stößt FIFA vom Thron ! Leider wird Fifa trotzdem öfter gekauft werden, was auch daran liegt, dass in jedem Heft und auf fast jeder Internetseite Fifa als Sieger gekürt wird. Da frage ich mich ernsthaft: Was soll das ? Werden diese selbsternannten Experten von EA bezahlt ? Auch hier kann ich nur auf die Bewertungen bei Amazon verweisen. Außerdem gibt es von beiden Spielen eine kostenlose Demo, nur passt auf bei der FIFA Demo, das volle Spiel ist leider schlechter als die Demo, das bestätigen auch die Amazonbewertunegn eine Frechheit hoch 100. Für mich war Fifa der Reinfall des Jahres, EA bekommt von mir außer für Star Wars kein Geld mehr. Danke an alle die sich hier durchgekämpft und alles gelesen haben, wenn ihr meiner Meinung zustimmt und/oder der Text eine Entscheidungshilfe war, drückt bitte auf den nützlichen Beitrag Button.
FIFA 15 - Demo Seit einigen Tagen ist die Demo für das kommende Fußballspiel FIFA 15 im PSN-Store verfügbar und ich, als alter FIFA-Veteran, habe diese natürlich direkt angespielt. Im folgenden Review könnt ihr lesen, wie mir die Demo gefallen hat, was von EA verbessert wurde und ob sich der neuste Ableger der Reihe wirklich lohnt - Viel Spaß! Gameplay Der neuste Teil der FIFA-Reihe spielt sich flüssig, sehr flüssig. Die Abläufe wirken insgesamt besser, der Spielaufbau wurde optimiert und durch die neue Torwart-KI muss auch der Angriff etwas kordinierter gespielt werden. Neu ist neben der Torhüter-KI auch die Abnutzung des Spielfeldes, die meiner Meinung nach nicht so stark ausfällt, wie von einschlägigen Spieleseiten beschrieben. Die Grätschen und die Ballphysik wirken, nach den ersten paar Partien, deutlich optimiert, auch wenn es immer noch den ein oder anderen Hänger bei Fouls und engen Zweikämpfen gibt. Kurzum hat EA hier deutlich an der Schraube gedreht und das Spiel im Gesamtbild sinnvoll verbessert. Atmosphäre Die Atmosphäre ist, zumindest in der Demo, deutlich besser als noch im Vorgänger - Da haben die Fans zwar auch schon You'll never walk alone angestimmt, als es in der Anfield-Road in die Schlussphase ging, allerdings ist das ganze in FIFA 15 merklich besser inszeniert. Fernab davon wurden die Standardsituation besser dargestellt, man sieht teilweise die Gesichter der Spieler, merkt die Anspannung und die Fans im Rücken. Emotionen sind eine Neuerung und diese wirkt, bisher, ziemlich ordentlich umgesetzt. Nach ein paar Spielen häufen sich zwar Animationen, wie z.B. der berühmte Klopfer auf die Schulter, trotzdem wirkt FIFA dadurch realistischer, weswegen ich das durchaus als positiven Aspekt anführen möchte. Ob bei knappen Paraden, vergebenen Chancen, Fouls oder Toren - Die ganze Mannschaft motiviert sich, regt sich über nicht gespielte Pässe auf und agiert so, wie man es von einem Team erwarten würde - Hier hat EA definitiv gute Arbeit geleistet, auch wenn es hier und da sicher noch Luft nach oben gibt. Vorabwertung FIFA 15 nähert sich der Vollendung und die Demo zeigt, dass das Spiel in dieser Saison mit allerlei sinnvollen Upgrades aufwarten kann. Wenn sich die VV so sauber wie die Demo spielen lässt, steht einem Knaller nichts mehr im Wege. Info: Ich habe mich hier kurz gefasst, werde aber bei Release noch einen richtigen, größeren Test nachreichen! Wertung: 90%
Forum:

Reviews und Previews

Oben